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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Lezodt Liebstedt.

L c z o d t, die Herren von.

F.ine adelige Familie in Aachen. Daselbst lebt Clemens Augustv. L

Liiigno, die Herren von.

Sie erhielten am 2. Septbr. 1820 von preussischer Seite ein An-erkennungsdiplom ihres Adels. Ihr Wappen stellt einen schwarzenAdler mit ausgebreiteten Flügeln dar. Auf der Brust trägt er einquer getheiltes ovales Schild. Die obere Hälfte ist gespalten, im lin-ken silbernen Felde steht ein schwarzer Adler, im rechten rothen dreider Länge nach gezogene goldene Strassen oder Balken. Die unteregoldene Hälfte ist mit einem griinen Schräglinksbalken belegt, überdemselben stehen die Buchstaben A. M., unter demselben die Buch-staben G. P.

Lichtenstein, die Freiherren von.

Das uralte freiherrliche Geschlecht Lichtenstein ist ganz verschie-den von der gleichnamigen fürstlichen Familie, es besass Schlösserund Güter bei Bamberg und bei Coburg, und nach Ilünns CoburgerChronik wohnten schon Bitter aus diesem Hause im Jahre 1080 deinReichs-Turnier bei. In Berlin lebt gegenwärtig aus diesem llanseKarl Freiherr v. L., angestellt bei der königl. Oper als Hof-Opern-dichter. Dieses Geschlecht führt im silbernen Schilde, im obern rech-ten und untern linken Theile desselben ein rothes ausgezacktes Feld.Der Helmschmuck besteht aus zwei rothen Büffelhörnern, von denenein jedes mit sechs silbernen Federn besteckt ist. Siebmacher I. Th.S. 100.

Liebenau, die Herren von, Bd. III. S. 236.

Die adelige Familie v. L., welche in der Person des Lieutenantsv. L. am 23 Juli 1784 (nicht 1767) ein Krneuerungs-Diplom erhaltenhat, führt im schwarzen Schilde zwei goldene, mit den Mundstückenübers Kreuz gelegte goldene Hifthörner und zwischen diesen einengoldenen Stern. Auf dein Helme einen schwarzen Adlerflügel. Dek-k e n schwarz und Gold.

Lichenroth, Herr von.

Der preuss. Armee gehört an der General-Major und Inspecteurim Ingenieur-Corps v. L., Ritter mehrerer Orden, namentlich deseisernen Kreuzes, erworben im Jahre 1813.

Liebstedt, die Herren von.

Fin adeliges erloschenes Patrizier-Geschlecht zu Erfurt, dessenStammhaus gleiches Namens im Grossherzoglhum Sachsen-Weimar beiButtelstedt liegt. Ludwig v. L. kommt als Zeuge in einer Unter-suchung der Edlen Herren v. Blankenhain und des Grafen v. Orla-miinde 1285 vor.