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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Krummensee.

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Ludwigs XIV., und starb 1683. Das Geschlecht dieser KrugschenFamilie zu Basel war auch im Elsass verbreitet, von wo es nacli derWetteran im l5ten Jahrhundert kam, und nachdem es unter demKaiser Maximilian den Reichsadel erlangt hatte, das Schloss undStädtchen Nidda in der Wetterau als Rittersitz erworben haben soll(die Grafen v. Nidda starben mit Engelhard v. Nidda 1329 aus; dieGrafschaft gelangte hierauf an die Grafen v. Ziegenhain und als dieseausstarben, mit der Grafschaft Ziegenhain zugleich an das Haus Hes-sen), von dem es sich hinfortKrug v. Nidda" schrieb. TheodorChristoph K. v. N. war seit 1695 in den brandenburgischen Staatenansässig; ihm wurde mit Friedrich Ludwig, Johann Steinhardt, ConradJacob und Andreas Ludwig, Brüdern und Vettern, letztere sämmtlichin den hessischen und stolbergischen Staaten ansässig, und alle ausder Schweiz (d h. BaseP , der ursprünglich vom Kaiser Maximilianertheilte Adel vom Kaiser Leopold I. am 20. Febr. 1703 erneuert undin den preussischen Staaten vom König Friedrich I. den 21. Juli 1704bestätigt. Viele Mitglieder dieser Familie sind zu höheren Postenin der Administration gelangt, andere haben sich als Gelehrte und Schrift-steller ausgezeichnet. Noch gegenwärtig sind Zweige dieses Hausesim Regierungs-Bezirk Magdeburg begütert. Im Staatsdienst stehengegenwärtig der Director der Regierung zu Arnsberg K. v. N. undder Landrath des Kreises Sangerhausen , Major v. d. A. Ludwig K. v.N.; er feierte am 1. April 1838 sein äOjähriges Dienstjubiläum. HinBruder desselben, Friedrich K. v. N., ist als Dichter rühmlichstbekannt.

Die K. v. N. führen im goldenen Schilde einen sechseckigenStern, dessen drei linke Strahlen blau und silbern, die drei linkenschwarz und silbern sind; in diesem Stefne steht ein silbernes Kreuz.Auf dem gekrönten Helme ist ein goldener und ein schwarzer Adler-lliigel, der letztere mit zwei kleinen goldenen Sternen belegt ange-bracht. Decken Gobi und schwarz.

M. s. Weinrichs Nachr. v. d Stadt Krfurt (Verz. des Adels undvornehmer Geschlechter in Erfurt, so vor 3 oder 400 Jahren in Erfurtgewohnet). Leu , Schweiz. Lex. XI. Tll. S. 226227. Strieders Hess,gelehrte Geschichte II S. 463-469. Neues genealog. Handb. 1777,S. 276 u. f. 1778. S. 329. Hellbachs Adels-Lexicon II. S. 707.

Krummensee, die Herren von.

1) Die v. K. in der Mark Brandenburg. Sie kamen aus Baiern,wo ihr Stammhaus liegt, schon um das Jahr 926 mit den ältestenFamilien nach Brandenburg, wo sie sich das Schloss Krummensee imKreise Nieder-ßarnim erbauten. Ezelius v. K. trug im Jahre 1509auf dem Turniere zu Ruppin den Sieg davon. Hilmar Ernst v. K.war 1660 Amtshauptmann zu Schwedt und Freienwalde. Dieses Ge-schlecht erlosch mit Karl v. K., königl. preuss. Amtsrath und Canoni-cus zu St. Nicolai in Magdeburg am 1. Octbr. 1827. M. s. v. d. Ha-gen, Beschreibung der Stadt Freienwalde S. 18. Angeli Annal. S. 39.Gaulle S. 837 u. f.

2) Die v. K. in Schlesien, zu dem alten Adel dieser Provinz ge-hörig, führten im silbernen Schilde ein schwarzes Hirschgeweih undeinen schwarzen Adlertliigel, gegen einander gestellt. Auf dem Helmezwei weisse ovale Schildchen oder Tartschen, dahinter sieben rotheStandarten mit gelben Stangen, die Helmdecken weiss und schwarz.Es weicht dieses Wappen wenig von dem der Herren v. Saiisch ab.Siebmacher II. Tb. 52. No. 5. v. Meding I. No. 448.

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