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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Kropf Krug (v. Nidda).

einen silbernen Halbmond und auf diesem die Krähe. Helmdeckenschwarz und Gold.

Kropf, die Herren von.

Ursprünglich aus dem Elsass stammend, hat sich dieses Geschlechtim Braunschweigschen, Halberstädtschen und in Westphalen verbreitet.Der Stammherr ist Valentin v. K., der vom Kaiser Ferdinand I. am5. Novbr. 1560 in den Ritterstand erhoben wurde. Sein Enkel, Va-lentin der jüngere v. K., kaiserlicher Oberst, pflanzte mit einer v.Bornstedt sein Geschlecht fort. Eines der ältesten Stammhäuser derFamilie ist Grüningen; auch Eilenstedt und Wilsleben, Kattenstedt,Zeutsch, Töppersdorf, Neukrossen u. s. w. sind alte Besitzungen desHauses. Christoph Sieyesmmul v. K. war Oberforstmeister in Blan-kenstein. Philipp Karl v. K. war churmiirkischer Oberfoistmeister.Eleonora v. K. starb am 19. Juni 1801 als Priorin zu Maritnbom.E. v. K., ein Sohn des Oberforstmeisters v. K , ist Major im 2(enGarde-Regiment zu Berlin. Ein General-Major und ehemal. Chef desInfant.-Regiments No. 31. v. K. starb im Jahre 1819. Die v. K.führen ein quadrirtes silbernes Schild, im ersten und vierten Feldeist ein Zelt, im zweiten und dritten eine rothe Strasse, die dasQuartier wieder in zwei silberne Felder spaltet. Auf dem geklöntenHelme sind drei rothe Hämmer angebracht.

Kriisicke, die Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht in der Neumark. Samuel Ernst v. K.starb am 11. Jan. 1730 zu Dannenwalde, 72 Jahr alt. Er war mitMargarethe y. Kerberg vermählt; sein Sohn Kurt Emst starb am27. Juni 1753, und mit dessen Sohne Hans Siegfried , der auf demBette der Ehre in der Schlacht bei Kunnersdorf fiel, erlosch das Ge-schlecht im Mannsstamme. In weiblicher Linie blüht es durch fünfSchwestern fort, von denen die ältere an den Freiherrn v Blumen-thal, die zweite an einen v. Kleist, die dritte an einen v. Grävenitz,die vierte an einen v. Salisch und die fünfte an einen v. Möllendorfvermählt war.

Krug (von Nidda), die Herren.

Ein altes Patrizier-Geschlecht der ehemaligen freien Stadt Erfurt,wahrscheinlich verwandt mit dem Baseler Patrizier-Geschlecht diesesNamens in der Schweiz, welches zu Basel von 1525 an in den hohenund höchsten Staatsstellen bekannt wurde, und aus welchem denk-würdig sind: Sebastian v. K., Lieutenant der Baseler in der Schlachtauf dem Gabel im Jahre 1531. Caspar v. K. war 1559 Bürger-meister in Basel, 1552 Gesandter am Hofe Heinrichs II. von Frank-reich, 1562 am Hofe König Ferdinands 1., und 1564 und 1567 Frie-densvermittler mit Bern und Savoyen war. Sein Urenkel Johann Lud-wig v. K. stand von 1622 - 1623 in königl. schwedischen und von da12 Jahre lang in landgräll. hessischen Diensten, wo er vielen Schlach-ten und Belagerungen beiwohnte. Im Jahre 1652 ward er Hauptmannim Dienste der freien Stadt Mühlhausen im Elsass (damals SchweizerBundesstaat) und endlich 1668 Oberst-Feldzeugmeister der Eidgenossen;er starb erblindet 1687. Bin anderer Johann Ludwig v. K. ward1669 Bürgermeister von Basel und 1681 Gesandter am Hofe König