Kikol — Kirschbaum.
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zum Major gestiegen war, erst kurfiirstl. sächsischer Landes-Commis-saritis, 1779 aber Landes-Aeltester im Fürstenthum Görlitz wurde.
Das Wappen derer v. K. ist ein in der Mitte quer getheilterSchild. In dessen oberm blauen Felde erscheint ein unbekleidetesKind, in der rechten Hand einen rothen Aplel haltend; im unternrothen Felde eine silberne Schlange, die sich mit dem Kopfe in dieHöhe krümmt. Auf dem gekrönten Helme steht ein Engel in silber-farbener Kleidung, mit rothen Flüge'n und einer rothen Binde, derin der rechten Hand einen Scepter hält. Die Helmdecken sind blauund roth. (Andere erklären die Figur des Kindes für eine erwachseneMannsperson, die in der rechten Hand den Reichsapfel hält.)
Kikol, die Herren von.
Eine adelige Familie, die mit dem Orden aus Oesterreich nachI'reussen gekommen ist. Sie hat früher V .Kriwitz geheissen, und einRitter aus diesem Hause, der mit grosser Tapferkeit das Scldoss Ki-kol vertheidigte, erhielt als ehrende Erinnerung den Namen davon.In Preussen kommt 1530 ein Otto v. K. vor. — Nicolas v. K. lebte1570 bei Soldau und hatte viele Kinder. — Johann Jacob v. K. war1655 cliurfürstl. brandenburgischer Oberst und mit einer v. Wernsdotfvermählt. Aus dieser Ehe war Siegismund Friedrich v. K. königl. preuss.Oberst, und Hauptmann zu preuss. Mark; er starb am 11. April 174(1.Aus seiner Ehe mit einer v. Polenz hinterliess er keine Kinder, undwir haben seitdem nicht mehr diesen Namen vorgefunden. M. s.preuss. Arch. Jahrg. 1798. S. 444.
Kirberg, die Herren von.
Eine adelige Familie im Clevischen. — Martin v. K. genanntKaen war 1400 Landrentmeister im Clevischen. — Wappen. Sieführten im silbernen Felde einen rothen Sparren oder Hausgiebel undauf dem Helme einen verkürzten rothen Geisbock mit silbernen Hörnern.
Kirclihoff, die Herren von.
Ein angesehener Bürger und Handelsmann in Lanban, ChristianK., war unter dem Namen der reiche Kirchhotf bekannt. Sein Ur-enkel Anton Gottlieb, österreichischer Cornet, wurde 1727 vom Kaisermit dem Prädikat v. Grünkirch in den Adelstand erhoben; er besassdas Gut Oberbierberg und lebte zuletzt in Mark-Lissa, wo er am20. Mai 1750 starb. M. s. v. Megerle S. 161.
Kirschbaum, die Herren von.
Sie stammten von Jlans Georg K., einem tapfern Offizier, denKaiser Rudolph v. Habsburg im Jahre 1278 zum Ritter schlug. ImJahre 1648 liess sich Wenzel v. K., kaiserl. Oberst, in Schlesien nie-der und erwarb die Güter Mittel - und Ober-Raw. Sein Enkel JohannFriedrich starb am 29. Septbr. 1779 als königl. preuss. Oberstlieute-nant und Amtshauptmann; wahrscheinlich war er der letzte seine»Geschlechts bei uns, M. s. Sinapius I. Bd. S. 513.