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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Kenncsei Kessclborn.

kennungsurkunde von des jetzt regierenden Königs Majestät. Sieführt im rothen Schilde einen schräg von der obern rechten zur unternlinken Seite gelegten silbernen, mit drei rothen Kosen belegten Bal-ken. Auf dem gekrönten Helme stehen drei Kosen auf grünen zwei-blättrigen Stengeln. Decken rotlr und Silber.

Kennesei, die Herren von.

Kin ungarischer Edelmann, Pelcr v. K., stand als Rittmeister ineinem preuss. Husaren-Regiment. Er hatte vier Söhne, Siegismund,Peter, Caspar und Samuel, die 1760 nach dem Tode des Vaters inihr Vaterland zurückkehrten, und daselbst die ansehnlichen Besitzun-gen ihres Hauses reclamirten und erhielten.

Kern, die Freiherren und Herren von, Bd. III. S. 97.

Friedrich v. K. kam aus wiirtembergischen Diensten nach Pots-dam, und wendete sich dann nach Russland. Kr liess einen Sohn zu-rück, den König Friedrich II. erziehen liess. Noch gegenwärtigstehen von dieser in Baiern und Würtemberg blühenden Familie Mit-glieder im preuss. Heere, namentlich der Major v. K. in dem lötenInfant. - Regiment, Ritter des eisernen Kreuzes. Er hatte bis zumJahre 1S06 im Regiment v. Pelgersheim gestanden. In unsernr Artikelist derselbe noch als Capitain angeführt.

Kerstcnstein, die Herren von.

Diese Familie kommt auch unter dem Namen v. Kirschensieinvor; sie stammt aus dem südlichen Deutschland, kam mit dem Ordennach Preussen und erwarb daselbst die Güter Prassen, Dargau, Po-wunden und Dollstaedt. Als dem nach Preussen gekommenen Astebei dem grossen Brande zu Königsberg im Jahre 1629 alle Papiereverloren gingen, wurde demselben vom Kaiser Ferdinand II. unterm14. Mai 1631 eine Urkunde ausgestellt, die den alten Adel bezeugte.Kin anderer Ast des Hauses hatte sich nach Schlesien gewendet; ererwarb hier den Rittersitz Pristelwitz bei Oels. Caspar v. K. aufPristelwitz, Landcommissarius im Fürstenthum Oels, starb um dasJahr 1712. Diese Familie scheint gegenwärtig bei uns erloschen zusein. Sie führt oder führte ein qnadrirtes Schild, in dessen ersten undvierten rothen Felde ein aufspringender silberner Löwe, im zweitenund dritten Felde aber auf einem grünen Hügel der Zweig einesKirschbaums, mit drei rothen Kirschen und drei grünen Blättern vor-gestellt war. Auf dem gekrönten Helme wiederholte sich der Löweabgekürzt, drei rothe Kirschen in der Pranke haltend. M. s. Olsno-graph. I. Bd. S. 824. Sinapius 1. Bd. S. 512. Siebmacher giebt dasWappen im III. Th. S. 93.

Kessclborn, die Herren von.

Ein ehemals adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt, dessenStammsitz das Dorf gleiches Namens war, welches später an die v.d. Margarethen gelangte.