Kayser — Kemnitz.
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Kayser, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm 1. adelte am 28. Febr. 1731 dieJungfrau Catliarine Juliane K. bei Gelegenheit ihrer Veiheirathungmit dem damaligen Major v. Hautcharmoi. I5ei dieser Gelegenheitwurde ihr folgendes Wappen beigelegt. Hin in roth und Silber ge-spaltenes Schild; in jeder Feidung stehen drei Rosen unter einandermit den abwechselnden Tinkturen der Fehler. Statt dem Helme istdas Schild mit einem roth aufgeschlagenen und drei goldenen Straus-senfedern geschmückten Hut belegt. Decken roth und Silber.
Kcffenbl ink, die Herren von, Bd. III. S. 89 n. 90.
Das adelige pommersche Geschlecht v. K. erhielt am 18. Juli1744 vom König Friedrich II. ein Anerkennungsdiplom. Im Jahre 1806standen verschiedene Offiziere aus diesem Hause in der Armee. Ge-genwärtig linden wir diesen Namen weder in den Listen der Civil—Beamten, noch in denen der Armee. Ein Lieutenant v. K. im 6tenCiirassier-Regiment starb 1813 an ehrenvollen Wunden. — Ein Majorv. K. war zuletzt Chef der lsten Garde-DivisionsGarnison-Compagniein Spandau. — Charlotte v. K. ist gegenwärtig Conventualin im ade-ligen Kloster zu Barth in Bommern. Die v. K. führen im silbernenSchilde einen gegen die rechte Seite aufspringenden, auf grünem Ra-sen stehenden Edelhirsch natürlicher Farbe, und auf dem gekröntenHelme zwei blaue fiinfendige Hirschstangen. Decken blau undSilber.
Kegel er, die Herren von.
Diese adelige Familie findet man auch häulig v. Kögeler geschrie-ben, sie gehört eigentlich Ostpreussen an, wo im Anfange des IStenJahrhunderts einer v. K. Herr auf Kenschendorf war. Sein Sohn Jo-hann Gottfried v. K. war Herr auf Rognllen und starb als preussischerMajor. Der jüngste Sohn Friedrich Wilhelm folgte seinem Vater imBesitz von Renschendorf und war mit Louise v. Krösten vermählt.In dieser Ehe wurden vier Söhne und zwei Töchter geboren. Vonden Söhnen war wieder der jüngste, Karl Albrecht, geb. 1738, demVater im Besitz des Familienguts gefolgt; und Johann Ludwig bliebals preuss. Offizier in der Schlacht bei Prag 1757. In der preuss.Armee stand 1806 noch ein Sohn aus diesem Hause als Lieutenant inder zweiten Warschauer Füselier-Brigade, und schied im Jahre 1820als aggr. Capitain aus dem 22sten Infant.-Regiment.
Keil, die Herren von.
Ans dieser adeligen Familie war Karl Gott wähl v. K. 1751 Erb-herr auf Ermsleben bei Quedlinburg. Dieses Geschlecht führt im sil-bernen Schilde einen mit drei Rauten oder Wecken belegten Schräg-balken, und auf dem Helme einen Adlerflug. Der Ordensrath Königgiebt in seinen handschriftl. Sammlungen im 43. Bd. diese Nachrichtund das Wappen, jedoch ohne Tinkturen.
Kemnitz, die Herren von, Bd. III. S. 94,
Eine adelige Familie v. K. erhielt am 16. Juni 1804 eine Auer-