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Isselstcin Juggart.

Wappen.

Ein silbernes Schild, darinnen zwei schwarze Querbalken, ver-bunden durch ein kleines Mittelschild, auf dem ein goldener aufrechtstehender Löwe abgebildet ist. Auf dem Helme wiederholt sich derLöwe zwischen zwei schwarzen, mit sieben goldenen Lindenblätternbestreuten Adlerflügeln. Schildhalter sind zwei Löwen, die Helm-decken sind schwarz und Silber. Das Ganze umschliesst ein mit ei-nem Fiirstenhut bedeckter Hermelinmantel.

M. s. Biedermanns Grafen, Tab. 152414 404. (Isenbnrg-Liine-bnrg-Styrum.) Fischers Geschlechtsreihe der uralten llänser Isenburg,Wied und Runkel, mit Landkarten und 18 Bogen genealog. Tabellen.Manheim 1778. R. v. Lang S. 39. Supplem. S. 21 u. 22. Gothaischergenealog. Hofkai. 1825. S. 9295 u. S. 165167. J, Stephans-RecksGeschichte der fürstlichen und gräflichen Häuser Isenburg , Runkel u.Wied. Weimar 1S24, mit K. gr. 4.

Isselstcin, die Herren von, Bd. III. S. 42.

Aus dieser Familie ist uns bekannt geworden 1'liUipp Ernst v. I.,der im Jahre 1620 churbrandenburgischer Ober-Falkenmeister war.Iis gehört das Geschlecht zu den uralten niederländischen Familien;ihr Stammhaus liegt vier Meilen von Utrecht, und mehrere Zweigedieses Hauses sind freiherrlichen Standes. Einer besass die Herrlich-keit Lenepp. Wappen. Ein quadrirtes Schild; im ersten undvierten goldenen Felde vier goldene Sparren, das zweite und dritteebenfalls goldene Feld durchzogen von einem schwarzen Quer- undzwei ins Andreaskreuz gelegten Schrägbalken, die abwechselnd rotheund silberne kleine Quartiere haben. Aus der Krone schlagen schwarzeFlammen. Decken Gold und rotli. M. s. Gauhe I. Bd. S. 710. u.II. Bd. S. 493.

Itter oder Ittera, die Herren von.

Ein ursprünglich adeliges hessisches Geschlecht, dessen Stammhausam Flusse gl. N. Itter liegt. Ilcinemann v. I. erstach aus Hab- undHerrschsucht 1361 auf dem Stammschlosse zu Itter seinen BruderAdolph, und beschloss hierauf als Gefangener sein Leben im KlosterHeine. Ein Zweig dieses Geschlechts scheint hierauf sich nach derdamaligen freien Stadt Erfurt begeben und das Bürgerrecht daselbsterworben zu haben, wo er .schon lange daselbst erloschen ist. Vondiesem Geschlechte sind verschieden 1) eine alte adelige Familie inGraubundten, und 2) eine erloschene freiherrliche Familie in Brabant,dessen Scldoss und Herrschaft Ittre oder Itter mit Johanna, der Er-bin von Itter 1582 durch Heirath an Wilhelm v. Riffland gelangte.

Juggart, die Herren von.

Sie gehören zu dem alten Adel der Altmark, und kommen auchunter den Namen Jugert, Jugarda und Jügert vor. Ihr StammhausBeveslak bei Tangermünde war 300 Jahre in ihren Händen.Ein anderes Stammhaus von ihnen war Grossheusterwitz. Ein Zweighatte sich auch nach Schleswig gewendet; ihm gehörte an JohannLudwig v. J., Herr auf Winningen, königl. dänischer Geh.-Rath, gest.am 29. Jan. 1793. Wappen. Sie lührten im rothen Felde eine