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Hohenberg — Hohenstein.
tab. 8. Bucelin, Stemmst. P. II. Gaulle T. S. 650 u. f. BiedermannsGrafen I. Tb. Tab. 55. Wissgrill IV. S. 354—362. llartinanns Samm-lung. Siebmacher I. S. 22. No. 9.
Hohenberg, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens besass Kalkwitz in der Nie-derlausitz und wohnte später in Liibben. Ganz verschieden von der-selben ist eine andre Familie v. H., aus welcher Adam v.H. stammte,der der Sohn eines holländischen Schiffscapitains gewesen sein soll und1804 Rittmeister von der Armee und Postmeister zu Bunzlau war.Er hatte einen Sohn, der als Olfizier in dem Dragoner-Regiment v.Voss stand und 1810 im Bade zu Reinatz starb. Das Wappen derzuerst erwähnten Familie, aus welcher Samuel Ernst v. IL, Lieute-nant bei Tauentzien, an seinen ehrenvollen Wunden starb, führt imonergetheilten Schilde drei neben einander stehende Wecken, v. Me-ding III. Bd. No. 345.
Hohenhausen, die Freiherren von, Bd. II.S. 408 u. 409.
Der von uns erwähnte Geh.-Rath in Minden, war Joseph Freiherrv. IL, welcher aus Schlesien stammte. Er war mit Louise v. Massowaus rlem Hause Rummelsburg vermählt. Aus dieser Ehe ist der ge-genwärtige Geh.-Regierungsrath Leopold Maoc Friedrich Sylvins Frei-herr v. 11. Das Wappen der liier erwähnten v. IL zeigt im qnadrir-ten Schilde, im ersten Felde zwei neben einander gestellte schwarzgekrönte Ungelsköpfe, und unter denselben eine goldene Lilie, imzweiten blauen Felde zeigt sicli ein aufspringender Fuchs, der eingoldenes Kammrad hält; das dritte Feld ist gespalten, in der rechtenblauen Hälfte steht ein halber schwarzer Adler, die linke ist in Sil-ber und blau fünfmal gestreift; das vierte Feld ist quer getheilt, obenfm silbernen Theile ein schwarzer gekrönter Adler mit ausgebreitetenFlügeln, der aus dem fünfmal in die Breite in blau und Silber ge-schachteten Untertheile sich erhebt. In der Mitte liegt ein Herzschild-lein, auf der rechten Seite desselben ist ein aufgerichteter Fuchs vor-gestellt, auf der linken zeigt sich ein rother Streifen. Dieses Herz-schild ist mit der Freiherrenkrone bedeckt. Auf dem Hauptschildestehen zwei gekrönte Helme, auf dem rechten ist ein schwarzer Adler-Hug, auf dem linken vier Straussenfedern, in Gold und schwarz wech-selnd, vor ihnen der Fuchs sitzend vorgestellt.
Hohenstein, die Herren von.
Dieses von der gräflich Ilohensteinschen Familie ganz verschie-dene adelige Geschlecht, hat seinen ältesten bekannten Wohnsitz in derMittelmark und dem daselbst im Ober-Barnimschen Kreise befindlichenGute Hohenstein gehabt. In der Uckermark ist dieses Geschlecht vonuralten Zeiten her auf dein später v. Holtzendorfschen RitterguteBrnchhagen angesessen gewesen, und sind Valentin und Lorenz Ge-brüder v. H. noch im 16ten Jahrhundert mit ihren Antheilen an be-sagtem Gut beliehen worden. Das Wappen sind drei im Triangel ge-setzte goldene Steine im blauen Felde gewesen, und drei Straussen-federn auf dem Helme. Grundmann S. 43.