Hoffmanswaldau — Hofkirchen.
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stehend, ein hoher Felsen vorgestellt. Auf dem geklönten Helmewiederholt sich ein nach der rechten Seite aufspringender goldenerLöwe. Decken rechts roth und Gold , links Silber und blau.
5) Endlich wurde am 20. Aug. 1830 eine Familie v. H. in denAdelstand erhoben. Dieselbe führt im silbernen Schilde eine mit dreirunden Thiirmen besetzte rothe Burgmauer, aus deren Portal ein ge-harnischter, das Schwert schwingender Ritter tritt. Auf dem Helmewehen fünf weisse Straussenfedern. Decken blau und Silber.
Hoffmanswaldau, die Herren von.
Der Stammherr dieser schlesischen Familie war Johann Iloffinannv. H., kaiserl. Kanimerrath, geb. den 27. Febr. 1571, gest. den 29.März 1652. Sein Sohn Christ, v. IL, geb. den 25. Decbr. 16l8, Herrauf Arnoldsmühl zwischen Neumark und Breslau , war kaiserl. Rath,Präses der Stadt Breslau u. s. w. Er hatte sich auf langen Reisendurch Deutschland, Italien und England, die er mit Kenntnissen reichausgestattet unternahm, viele Erfahrungen erworben, dabei war er einglücklicher Dichter und in dieser Beziehung einer der berühmtestenMänner seines Zeitalters und Vaterlandes. Hans Christ, v. H., Herrauf Mesendorf, kaiserl. Rath, starb am 4. Septbr. 1724 zu Breslau.Seine Gemahlin Tarna v. Kuhschmalz, starb 1709. — Bis zum Jahre1805 stand noch einer v. IL als Rittmeister bei dem Regiment v.Dolfs Cürassier; er lebte später als Major a. D. zu Breslau und warmit Friederike v. Retu vermählt. Zwei Sühne aus dieser Ehe dienengegenwärtig in der Armee, der ältere bei dem 22sten, der jüngerebei dein 38sten Inlänt.-Regiment.
Wappen. Im rothen Schiide einen weissen Anker, auf jederSeite desselben drei weisse Rosen. Auf dem gekrönten Helme sinddrei Straussenfedern, in jeder Straussenfeder eine Rose, und zwar istdie mittlere Straussenfeder roth und die Rose weiss, die zwei andernStraussenfedern weiss und die Rosen roth. Die Helmdecken roth undweiss.
Hoffstaedt, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht, das aus dem südlichen Deutschland nachPreussen gekommen ist, und daselbst die Güter Wollgast und Diickingbei Marienwalde besass; namentlich war 1670 Gregor Heinrich v. II.königl. schwedischer Oberst, Herr auf Wolgast und Diicking. SeinSohn Gustav Adolph war königl. preuss. Hauptmann und starb 1710. —Friedrich Wilhelm v. II. wendete sich im Jahre 1761 nach Schlesien,wo er die Güter Ober-Dammer bei Steinau und Buchwäldchen beiLüben besass; er machte im siebenjährigen Kriege grosse Geschäftebei den Magazinen. Diese Familie führte im silbernen Schilde zweirothe Schrägbalken, die mit einem silbernen Sterne belegt waren.
Hofkircheil, die Grafen und Freiherren von.
Die Freiherrenwürde erhielt dieses Haus 1464. Ein Sohn einesFreiherrn v. H. und der Anna Dorothea geb. Grälin v. Oettingen warLorenz v. IL, kurbrandenburgischer Oberst; er starb 1654 Der letzteder Freiherren v. II. blieb als kommandirender General des westphä-lischen Kreises 1703 bei Landau, und Karl Ludwig v. H. beschlossim Jahre 1692 die gräfliche Linie. M. s. Spener, llist. insign. p. 205