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Heuser —• Hille.
später beim Krokowschen Freikorps, verlor ein Bein und wurde spä-ter als Postmeister zuerst in Mittenwalde und sodann in Treuenbritzenversorgt; er ist ebenfalls mit einer v. Liideritz vermählt.
Heuser, Herr von.
Se. Majestät der jetzt regierende König, haben im Monat Februardes Jahres 183S den Lieutenant im 2ten Dragoner-Regiment FriedrichAlbert II. in den Adelstand erhoben.
Hexlau (Hccklau), die Herren von.
Chrislinn Günther v. II. war Lieutenant in holsteinischen Diensten,und hatte eine v. Resdorf zur Frau. Aus dieser Ehe wurde zu Warinin Mecklenburg 1746 Chrislinn Heinrich v. II. geboren, der im Jahre1806 als Major in dem dritten Musketier-Bataillon des Regiments Grafv. Kneheim zu Strausberg stand, und 1811 im Pensionsstande ver-storben ist. Er war mit Maria Neumann verheirathet, die schon imJahre 1808 gestorben ist.
Heyking, die Herren von.
Ein altes adeliges Geschlecht, welches aus dem Jiilichschen her-stammen soll. Wilhelm v. II. war der erste, welcher im Jahre 1490aus Jülich nach Kurland gekommen. Gotthard v. II. kommt im Jahre1620 bei der kuiländischen Ritterbank vor. In der Matrikel vom Jahre1605 ist Alexander v. II. auf ein, aber die v. II.'sehen Güter imMitauschen Distrikt auf drei Pferde zum adeligen Rossdienst ange-schlagen worden.
Das Familien-Wappen ist: Ein zum Anlauf geschickterleopardirtergoldener Löwe, mit roth vorgeschlagener Zunge und in die Höhe ge-wandtem Schwanz in einem blauen Schilde, dessen silberne Fussreihedurch mittelmässige Spitzenschnitte dreimal getheilt ist, die silbernenSpitzen aufwärts, von denen der Löwe zwei mit den Hinterprankenberührt. Auf dem goldgekrönten Helme erscheint die WappenligurZinn Streit gerichtet, zwischen einem übereck bis zur Mitte blau undrollten Fluge. Die Helmdecke ist zu beiden Seiten oben golden , vonder Mitte an nach unten silbern, und durchgehends blau gefüttert.Das fränkische Geschlecht v. Schoenborn führt ein dem v. H.'schenähnliches Schild, nur ist das Feld bei jenem roth.
Hildelirand, die Herren von, Bd. II. S. 390.
Wappen: Im goldenen Schilde einen schwarzgeharnischten Arm,der ein brennendes Stück Holz, eine brennende Keule oder einenBrand hält (Hältdenbrand, Hildebrand). Aul dem gekrönten Helmewächst ein wilder grünbekränzter bärtiger Mann, der eine Keuleschwingt. Decken Gold und schwarz.
Hille, Herr von.
•Johann v. II. war 1657 churbrandenburgisclier Oberst und haltetapfer unter dem Statthalter Fürsten y . Radzivill in Polen gefochten.