Hessig — Heuscli.
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der rechten Seite aufspringenden goldenen Löwen. Auf der Kronesteht derselbe verkürzt und ungekrönt, in jeder Pranke eine Standartehaltend.
Hess ig, die Herren von.
Der königl. preuss. Kammerrath Johann Heinrich v. H. erhielt am10. Febr. 1705 ein Anerkennungsdiplom seines Adels. Ein Enkel des-selben, H/ms Christoph Friedrich v. II., war 1805 Proviantmeister inGross-Glogau. Diese Familie soll seit einigen Jahren, wie v. Hell-bach I. Bd. S. 549 versichert, erloschen sein. Es führte dieselbe imquadrirten Schilde, im ersten und vierten blauen Felde einen gehar-nischten Kitter, der in der rechten Hand einen Halbmond hält, vordem zwei Sterne schweben , das zweite und dritte rolhe Feld ist voneinem blauen, von der linken obern nach der linken untern Seite ge-legten Schrägbalken durchzogen, daraufliegt ein Herzschild, das imgoldenen Felde den Reichsadler zeigt und mit einer Edelkrone bedecktist. Der erwähnte Schrägbalken ist mit vier Halbmonden, vor denendie Sterne schweben, bedeckt. Das Hauptschild trägt zwei gekrönteHelme, auf dem rechten ist der Reichsadler, auf dem linken der Rit-ter wie im Schilde, jedoch bis an die Knie vorgestellt. Decken rechtsschwarz und Gold , links roth und Silber.
Hettersdorf, die Freiherren von.
Dieses vornehme Geschlecht gehört seinem Ursprünge und altenBesitzungen nach Mainz und Würzburg an und wird gegenwärtig alsoauch zum Adel des Königreichs ßaiern gezählt, wo es am 11. März1816 immatriculirt wurde. Hierher gehört Franz Philipp Freiherr v.14., der im Jahre 1806 Couimandeur der hohen deutschen Ordens-Cominende zuNamslau, Frankfurt und Ganghofen war. M. s. SalverS. 600. 667. 66S. 669. 727. 745. 747. v. llattstein II. Th. S. 141-46.Suppl. ad T. I. S. 8. Biedermann II. W. T. 285. R. v. Lang Adeldes Königr. Baiern S. 154. Suppl. S. 48.
Henduck, die Herren von, Bd. II. S. 381.
Wappen. Quadrirtes Schild, im ersten und vierten blauen Feldeeine Edelkrone, im zweiten und dritten silbernen Felde ein mit derSpitze aufrecht gekehrtes kurzes Schwert. Auf dem gekrönten silber-nen Helme einen achtstrahligen silbernen Stern. Decken rechts blauund Gold, links blau und Silber.
IIclisch, die Herren von.
In neuerer Zeit dienten drei Brüder aus dieser adeligen Familiein der Armee. Der älteste stand zuletzt im 5ten Infant.-Kegiment alsMajor und lebt gegenwärtig als Oberstlieutenant im Pensionsstande inLiegnilz; er erwarb sicli das eiserne Kreuz 1814 in den Niederlandenund ist mit einer v. Lüderitz vermählt. Der jüngste Bruder stand alsIlaupimann im Colbergschen Infant.-Kegiment; er erwarb sich beiDennewitz das eiserne Kreuz, und starb 1836 in Stettin. Ein dritterBruder, dem Alter nach der zweite, stand im Regiment v. Zastrow,