Gracht — Gramatzki.
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durchstochenes Hufeisen im blauen Felde. Auf dem Helme drei Straus-senfedern.
Gracht, die Herren von der.
Sie jslammen aus Brabant. Eine Linie der Familie wurde am23.Aug. 1660 vom König Philipp IV. in den Freiherrenstand erhoben.Gegenwärtig steht ein Hauptmann v. d. G,, der aus fremden Dienstenin die diesseitigen getreten ist, im 37sten Inf.-Regiment zu Thoren.
Gräften, die Herren von.
Diese adelige Familie ist zuerst in Oberöstreich ansässig gewesen,und begab sich von da nacli Polen und Preussen. Johannes v. G. warherzogl. mecklenburgischer Regierungsrath und Envoye zu Wien undverschiedenen andern Höfen. Kr starb 1663 zu Hamburg. Sein SohnNicolaus v. G. war herzogl. schleswig-holsteinischer Etats- und Vor-sitzender Rath im Obergericht zu Schleswig, auch Oberstaller (Amt-mann) über die Provinz Eyderstädt und die Aemter Kverschoppe undUtholm. Er starb im Jahre 1713 und hinterliess mehrere Kinder; 1)Friedrich, geb. den 10. Juni 1701 zu Tonningen im HerzogthumSchleswig. Er wurde Rathsherr zu Hamburg und starb, den Ruhmeines verdienstvollen Mannes nachlassend, mit Hinterlassung von fünfKindern, nämlich Rudolph, Friedrich, (ieonj, Nicolaus und Anna.2) Georg Christian, knrsächsischer General - Major von der Cavalleriegest. 1770; und 3) Karl Friedrich, geb. 1770 zu Schleswig, kursächs!Geheimer Kriegsrath und General-Staabs-Secretair bei der Armee. Erhinterliess einen Sohn, Namens Friedrich Georg, geb. 1757, und dreiTöchter. — Gegenwärtig kommt kein Mitglied dieser Familie imStaatsdienst oder der Armee Preussens vor. Im Reichsanzeiger Jahrg.1801. No. 292. wurden Nachrichten über dieses Geschlecht gesucht.
Das W'appen ist ein goldfarbenes Schild, auf welchem ein aufrechtstehender Palmbaum zu sehen ist, hinter welchem ein Hirsch mit auf-habenden Geweihen bis auf die Hälfte seines Leibes hervorspringt.Auf dem gekrönten, mit einer goldenen Schnur und Kleinod geziertenolfenen Helm ist ein in schwarz und Gold quadrirter offener Flugzwischen welchem der Palmbaum steht. Ex Mscpt. fam. v. KrohneII. Tb. S. 20.
Gralatli, die Herren von, Bd. II. S. 277.
Die v. G. führen ein mittelst des Spitzenschnittes in vierTheile zerfallendes Schild. Das obere und untere Quartier ist goldendie beiden Seitenquartiere sind blau, in diesen steht eine goldene, inden goldenen Quartieren eine blaue französische Lilie. Auf dem Hel-me steht ein verkürzter goldener Löwe, zwei goldene Stäbe in denPranken haltend, die auf den Schultern ruhen. Decken blau undGold.
Gramatzki, die Herren von.
Eine alte aus Polen nach Ostpreussen gekommene Familie, derenalter Adel durch Diplome vom 2. Juni 1832 und 5. Octbr. 1834 be-stätigt worden ist. Ihr gehört an der Canonicus v. G. zu Tharau beiKönigsberg. Sie führt im rothen Schilde und auf dem gekröntenHelme eine silberne Streitaxt. Decken roth und Silber.