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Gottscbalkowski Grabowski.

Gottscbalkowski, die Freiherren von.

Sie gehören zu dem alten vornehmen polnischen Hause der Srze-niawa und kamen aus Polen in das Fiirstenthum Teschen, wo ihrStammhaus Gottschalkowitz liegt. In der Gegend von Pitschen undvon Luhlinitz waren ebenfalls Zweige ansässig. Heinrich Freiherrv. G.. Herr auf Oberrosen bei Pitschen, lebte 1745; seine Gemahlinwar Dorothea v. Bröstädt. N. N. v. G. war 1760 königl. preuss.Landrath des Kreises Luhlinitz, er hatte mit einer v. I.arisch nureine Tochter, die sicli mit Martin v. Kobilinski vermählte. Weiterlinden wir kein Mitglied dieser Familie, die wahrscheinlich mit jenervermählten v. Kobilinski bei uns erloschen ist. Sie führt oder führteim rothen Schilde einen Fluss mit dem silbernen Kreuzlein bezeichnetund von etwas gekrümmtem Lauf. Das Kreuzlein wiederholt sichauf dem Helme zwischen zwei in roth und Silber geviertetenBiiffelhörnern. Die Helmdecken sind roth und Silber. Dieses Wappengleicht im Schilde dem der Dobschiitze, die jedoch das Kreuzlein inGold führen. M. s. Sinapius I. Bd. S. 4ll. II. Bd. S. 339. GauheII. Bd. S. 369. Siebmacher giebt das Wappen im I. Th. S. 76. v.Meding beschreibt es im II. Th. S. 208.

Gottwald, die Herren von.

_ Sie gehörten im vorigen Jahrhundert noch zu dem in Schlesienansässigen Adel. Johann Gcortjc v. G. war 1690 Herr auf Kniegnitzbei Lüben; sein mit Hedwig v. Braun erzeugter Sohn, Johann Georgev. G. der jüngere, folgte ihm im Besitz von Kniegnitz und war "miteiner v. Bibran vermählt. Dessen Sohn starb als preussischer Haupt-mann in der Schlacht bei Breslau den Tod der Ehre. Der letzteZweig dieser Familie ging aus am 24. Juni 1791 mit dem Tode einerv. G., die als die Gattin des Senior Selbsherr zu Hainau an jenemTage starb.

Gotzkow, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Preussen, das viele Güter daselbst be-sass, namentlich sind die Rittersitze Escherischken, Ernsburg, Gra-vvenheide, Grieben, Hauswalde u. s. w. als Besitzungen dieses Hau-ses bezeichnet. Friedrich Gotthard v. G. auf Escherischken imAmte Gerdauen starb am 2. Febr. 1788. Michael Gotthard v. G.war Besitzer von Alkinehlen, Jarlauken und Szarnaiten. KarlLautung v. G. hatte vier Söhne: Karl Gotthard, Gustav Ludwig, AdolphLehrecht und Wilhelm Eduard. Die beiden ältesten standen 1806 alsOffiziere im Regiment v. Esebeck Dragoner. Karl Gotthard v. G.starb 1807 an ehrenvollen Wunden, Gustav Ludwig v. G. war Capi-tain im Grenadier-Regiment Alexander, hatte sich bei vielen Gelegen-heiten ausgezeichnet, den Orden pour le merite, das eiserne Kreuzii. s. w. erworben, trat 1817 mit Armee-Uniform aus dem activenDienst, erhielt 1818 den Titel als Major, mit der Erlaubniss, dieUniform des gedachten Regiments zu tragen, und ist gegenwärtigPostmeister in Grünberg.

Grabowski, die Grafen n. Herren v., Bd. II. S. 274.

Die adelige Familie v. G. führt ein von einem Pfeile schräg