Goldackcr —• Golitz.
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Goldackcr, die Herren von.
Eine sächsische Familie, aus welcher in Sachsen zwei Mitgliederzum Generalsrange gelangten. Es soll dieses Geschlecht aus Kürnthennach Kaiern und von da erst nach Sachsen und namentlich nach Thü-ringen gekommen sein. Ein Premier-Lieutenant v. G. steht im 31stenInfant.-Regiment zu Erfuit. Es führt diese Familie ein oben golde-nes, unten aber in Silber und roth gespaltenes Schild, in dem oberngoldenen Felde ist ein verkürzter schwarzer Widder vorgestellt. Aufdem Helme ist ein in Gold gekleideter bärtiger Mann mit einer spitzi-gen rothen Mütze mit silbernem Aufschlag zu sehen. Decken rothund Gold. M. s. Gaulle I. Th. S. 516. Brückner I. Th. 9. Stck.S. 49. v. Meding beschreibt das Wappen im I. Th. S. 281. Sieb-macher giebt es im I. Th. S. 87.
Gold am liier, die Herren von, Bd. II. S. 256.
Die v. G. wurden durch ein am 15. Febr. 1819 ausgestelltes Di-plom auch in dem preuss. Staate als Edelleute anerkannt.
Goldbeck, die Herren von.
Der Adel der Familie v. G. wurde von preuss. Seite unter dem28. März 1778 mittelst Diplom erneuert.
Goldenbogen, die Herren von.
Ein altes westphälisches Geschlecht, aus welchem II ans v. G. imJahre 1296 vorkam. Ein goldener Bogen, der quer mit der Senneunterwärts liegt, war das Wappenbild dieses längst erloschenen Ge-schlechtes. Westphal. Monum. ined. T. IV. Tab. 20. No. 22. v. Me-ding I. Th, S. 284.
Goldscbniid, die Herren von.
Der Rath beim ostpreuss. Tribunal Emanucl v. G. erhielt unterdem 7. Jan. 1791 ein Erneuerungs-Diplom seines Adels und mit dem-selben das Prädicat Goldenberg. Diese adelige Familie führt im sil-bernen Schilde einen blauen, von dem linken obern zum rechten un-tern Winkel gelegten Schrägbalken mit drei goldenen halben Mondenbelegt. Auf dem mit einem blau und silbernen Bunde belegten Helmewächst ein goldgerüsteter Rumpf, der statt der Arme zwei silberneFlügel hat. Decken blau und Gold,
Golitz, die Herren von.
Ein erloschenes Geschlecht in der Neumark, dessen Stammhausbei Lebus lag. Zuerst finden wir Remoi/tis v. G. und seinen NellenErich zu Seelow. Im Jahre 1694 besassen Marthel und Caspar v. G.die Güter Clessin und Diedersdorf. Im Jahre 1760 ertrank Friedrichv. G., köiiigl schwed. Oberstlieutenant, der letzte seines Geschlechts;er war mit Elisabeth Sibylla v. Timmen vermählt. Die Güter lielenals eröffnete Lehne an die Krone und wurden zum Amte Lebus ge-schlagen. König's Sammlung.