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Görsleben Gohr.

Im ersten binnen Felde war ein schwebendes silbernes Kreuz, imzweiten silbernen Felde drei rotlie Schrägbalken vorgestellt. das dritteFeld war quer in blau und roth getheilt, hier stand eine französischeLilie, dort sah man zwei Rosen, das vierte blaue Feld zeigte einegoldene strahlende Sonne. Das Hauptschild trug zwei Helme, aufdem rechten war ein Pfauenschweif, auf dem linken ein verkürzter,eine Rose in den Pranken haltender Löwe vorgestellt. Zu Schildhal-tern waren zwei Pfauen gewählt.

Gorsleben, die Herren von.

Sie kommen auch unter dem Namen v. Gorsleben in der Neu-mark vor. Im Jahre 1625 lebten die Briider Jtans und Caspar v. G.Ein Sohn des ersteren Leanhardt v. G. ist als Herr v. Kirschbaumbei Sternberg aufgeführt. M. s. König's Sammlung.

Görzkc, die Herren von, Bd. II. S. 251.

Alte Besitzungen dieses Hauses sind Bollersdorf, Friedersdorf,Vogelsdorf, Kunitz, Gründe!, Gross-Beuthen, Schönfeld u. s. w. Derin unserm Art. erwähnte Oberst v. G. in Berlin führt den VornamenFriedrich. Diese Familie führt im blauen Schilde einen goldgekröntenAdlerskopf, auf dem Helme wiederholt sich derselbe mit drei Straus-senfedern besteckt.

Götzendorf-Grabowski, die Grafen u. Herren v.,Bd. II. S. 254.

Wir geben liier einige Nachträge zur Beschreibung des Wappens.Ein länglich rundes, mit goldenein Schnitzwerk eingefasstes Schild,in dessen rothem Felde ein gerade aufgerichtetes blosses Schwert mitgoldenem Gefass, und über dem Gefäss ein silberner halber Mondmit aufwärts gekehrten Spitzen zu sehen ist. Das Schild ist mit einergoldenen Grafenkrone, mit Edelsteinen auf dem Reifen und Perlenauf den Zinken bedeckt, über welcher ein nach der rechten SeiteBiegender schwarzer Adler mit goldener Königskrone, goldenemSchnabel und roth ausgeschlagener Zunge erscheint. Schildhalter zubeiden Seiten sind zwei mit Laub bekränzte und umgürtete wildeMänner mit Keulen in der Hand. Das Schild ruht auf Sieges-Arma-turen von Pauken, Trompeten, Kanonen, Fahnen, Spiessen undFlinten.

Golir, die Herren von, Bd. II. S. 255.

Diese Familie war aus dem Cülnischen in die Altmark gekommen,sie erscheint zuerst mit Markgraf Albrecht I. im lüten Jahrhundert.Otto v. G. kommt 1375 vor. Im Elsass blühte seit langen Jahrhun-derten ein Ast, und mehrere Zweige sind mit dem Orden nach Cur-land gekommen. M. s J. F. Seyfarth Beschreibung des adeligen Ge-schlechtes v. Gohr. Weissenfeis, ohne Jahrzahl. Es führt dasselbenicht einen daniascirten Balken, wie wir in unserm Artikel, nach ei-nem vorliegenden, nicht deutlichen Abdruck, angegeben haben, son-dern einen mit Weinranken belegten Balken,