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Suppl. 1 = 5 (1842)
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180 Gilgenheiin Gispersleben.

wegen aus und kam nach Graudenz, wo er 1650 starb. Johannv. G., Seigneur de Spaignard, war churbrandenbnrgsclier Auditeur,Hof- und Kannnergerichts-Advocat. Seine Gemahlin war DorotheaKleonora v. Glöden ; er starb am 24. Septbr. 1678 zu Berlin. Dieserletztere war aus einem Hennegauschen Gescldeclit, dessen Adel imJahre 1615 bestätigt wurde. M. s. preuss. Lieferungen I. Bd. S. 252n. 254. v. Meding beschreibt das Wappen II. Th. S. 277.

Gilgcnlieiin, die Herren von, Bd. II. S. 1234.

Die Freiherren v. Hentscliel, [von denen die nachmaligen Reichs-ritter v. G. und Weidenau abslammen, schrieben sich v. Hentsclielund Gutschdorf. Ihr ursprüngliches [Stammhaus ist Kuchendorf beiReichenbach und des Hauses Stammherr Johann Hentscliel v. G.; am4. April 1644 erhielt er den Adel vom Kaiser Ferdinand III. Jo-hann Gottfried Joseph, erster Reichsfreiherr v. H. und Gutschdorf,war kurmainzisclier und hochfürstl. bambergischer Rath und Herr derGüter Gulau, Girlsdorf, Johannesthal, Baumgarten und Jexau.Gegenwärtig besitzt Erdmann v. G. Franzdorf u. s. w. Joseph v. G.ist Assessor beim Ober-Appellations-Gericht in Posen, Theodor v. G.ist Herr auf Endersdorf und der vierte Bruder, Echart v. G., besitztWiesau.

Wappen. Im rothen Schilde sprossen unter einem silbernenQuerbalken drei griine Kleeblätter auf grünem Boden, auf dem einHirsch weidet. Auf dem Helme stehen zwei Hirschstangen. Deckenroth und Silber. Der weidende Hirsch scheint sich auf das der Haupt-linie des Hauses gehörige kaiserl. östreich. Lehn Weidenau zu beziehen.

Giller (Gillern), die Freiherren von, Bd.II. S. 234.

Alte Stammgüter des Hauses sind Rettkau und Antheil Priede-most. Dominica Freiin v. G. war bis zu der im Jahre 18J£ er-folgten Secularisation des fiirstl. Stiftes und Jungfrauen-Klosters desCistercienser-Ordens zu Trebnitz in Schlesien Aebtissin und regie-rende Frau.

Gillliausen, die Herren von, Bd. II. S. 234.

Die v. G. haben ein quadrirtes Wappenbild. Die Felder 1 und 4sind blau und darin ein weisser sitzender, eine erlegte Ente apporti-render Hund, die Felder 2 und 3 sind grün und darin ein goldenesHans (Güldenhaus). Der gekrönte Helm trägt zwei übers Kreuz ge-legte silberne und schwarze Fahnen. Decken schwarz und Silber.

Giro dz de Gaudi, Herr von, Bd. II. S. 235.

Der von uns angeführte Oberst G. de G. heisst Alphons. Er ver-mählte sich im Jahre 1805 zu Münster mit Hedwig v. Warsing, Toch-ter des Geheimeraths v. W. und einer v. Colomb.

Gispersleben, die Herren von.

Ein altes, schon lange erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht20 Erfurt, dessen Stammort sein ehemaliges herrschaftliches Dorf Gis-