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Förster — Foris.
Freiin v. Riscli aus dein Hause Nischwitz. Aus dieser Ehe war nureine Tochter, Sophie, geb. den 28. Febr. 1773. — In Preussen sindKalkunen, Aishoff, Penau u. s. w. alte Besitzungen dieser Familie,auch Malschitz bei Lauenbnrg in Pommern war in den Händen einesZweiges. — J. L. F. v. F. besass dieses Rittergut 1786. Es dienennoch gegenwärtig Söhne aus diesem Hause in der Armee.
Förster, die Herren von, Bd. II. S. 178.
Die in unserm Artikel unter 1) angegebene Familie, die Nach-kommen der Gebrüder Ernst Göttlich und Johann Heinrich F., so wiedie vier ausser der Ehe erzeugten, aber durch Diplom vom 31. Dec.1787 legitimirten Kinder des Siegismund v. F. (Sohn Johann Heinrichs),führen folgendes Wappen: Das mittelst eines von der rechten unternzur linken obern Seite gezogenen silbernen Schrägbalken in ein blauesund ein rothes Feld getheilte Schild zeigt im blauen Quartier dreigoldene in ein Dreieck (oben zwei, unten einer) gestellte Sterne, imrothen aber einen auf grünem Rasen stellenden goldenen Greif, nachder rechten Seite aufspringend und einen Stern in der rechten Klauehaltend.
Foglar, die Freiherren von.
Eine aus östreichisch Schlesien stammende Familie, die aber auchGüter in dem preussischen Antheile hatte. — Georg Jaroslaw v. F.und Kaltwasser war 1720 Herr auf Chudow, Kl. Paniowski undChechlo, und der freien Standesherrschaft Beuthen Eand-Rechts-ßei-sitzer. Am 28. April 1726 wurde Johann Nicolaus v. F'. und Kalt-wasser in den Freiherrenstand erhoben. Der erwähnte Georg Jaros-law hinterliess nur eine Tochter, Ertlmuthe Charlotte Eleonore v. F.Sie vermählte sich 1763 mit dem Grafen Karl Wilhelm Erdmann v.Röder auf Holstein (gest. 1796). M. s. Sinapius II. Bd. S. 625. M.E. S. 57.
Foller, die Herren von, Bd. II. S. 178.
Dieses Geschlecht ist mit dem Orden nach Preussen gekommenund hat sich früher Follert geschrieben. Das Rittergut Mischen unddie Bonseiacker Güter gehörten dieser Familie.
Forell, die Herren von, Bd. II. S. ISO.
Der in unserm Artikel unter 2) erwähnte am 10. Juli 1803 miteinem Adelsbriefe vom König von Preussen versehene LandsyndicusJohann Peter Wilhelm v. F. führt folgendes Wappen: Das mit einemgoldenen Rahme umgebene Schild ist quer in ein blaues und ein grü-nes Feld abgetheilt; in der blauen obern Hälfte sind zwei nach derrechten Seite schwimmende Forellen, in dem untern rothen Feldeaber ein goldenes Kleeblatt angebracht. Auf dem Helme wiederholtsich zwischen zwei mit dem Kleestengel belegten schwarzen Adlerflii-geln die Forelle. Decken rechts rotli und Silber, links blau und Gold.
Fol'is, die Herren von.
Es leben gegenwärtig im preussischen Staate mehrere Brüder v.