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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Engestrüni Eppingcn.

erst Veranlassung zur Aenderung des Wappens. Er hat in seinemtliatenreiclieu Leben nur drei Hemden verbraucht; er trug aber nieandere als Panzerhemden. Einst vermisste er den Trauring an demFinger seiner Gemahlin; Verdacht führte ihn zu Vorwürfen, und Wi-derspruch zu einem unglücklichen Schlage mit seinem Eisenhandschuh.Seine (Gemahlin, von dem Streiche getroffen, sank todt zu seinenFüssen. Bald tröstete er sich über die vermeintliche Treulose undging eine andere Verbindung ein. Doch der Ring fand sich, voneinem Haben versteckt, wieder vor; Hart v. E., in Verzweiflung,nahm das Kreuz und seine zweite Gemahlin ging in das Kloster. SeineKinder nahmen den Raben mit dem Ringe in das getheilte Schild auf,im untern Felde drei (Trauringe, und setzten den Raben auf denHelm. Ein Nachkomme des Hart v. hl. ist Präsident des evange-lischen Consistorium zu Warschau, der bei der jetzt neugestiftetenHeroldei zu Warschau als Ritter des Stanislaus-Ordens nur diesen Re-weis des eigenen Verdienstes produciren darf, in dessen Familie sichaber stets das Andenken an den alten Ahnherrn erhalten wird. Wahr-scheinlich ist dieses derselbe Peter Göttlich v. E., den wir im II. Bd.S. löd angeführt haben, und welcher am 10. März 1805 also nicht einAdelsdiplom, sondern ein Anerkennungsdiplom seines Adels erhielt.Das dem Privatgelehrten Peter Göttlich v. E. bei seiner Erhebung inden Adelstand beigelegte Wappen zeigt ein quer gelheiltes, oben gol-denes, unten blaues Schild. Im goldenen Felde steht ein Vogel, dereinen Ring im Schnabel hält, im blauen Felde liegen drei in einanderverschlungene goldene Ringe. Auf dem Helme wiederholt sich derVogel zwischen zwei in Gold und blau gevierteten Bülfelhörnern.Decken blau und Gold.

Engestrüm, die Grafen und Herren von, Bd. II.

$. 134.

Das Wappen dieser Familie zeigt in einem blauen, durch einenach oben bis an das Schildhaupt gezogene silberne Spitze in dreiTheile getheilten Schild einen rothen Querbalken, in der Mitte miteinem Patriarchen- oder ungarischen Kreuze belegt. Ueber dem Bal-ken sind zwei, unter demselben ein Stern. In einem Abdruck desgräflichen Wappens zeigt sich der Balken schwarz tingirt.

Entier, die Herren von.

Johann E., Major im Husaren-Regiment v. Lossow, wurde vomKönig Friedrich II. am 17. März 1769 geadelt. Diese Familie scheintmit dem Erhobenen wieder erloschen zu sein. Ihr Wappenschild istquer getheilt. In der obern silbernen Hälfte steht ein aufspringender,von einer Lanze durchbohrter Hirsch, in der untern blauen Hälfte istein Helm mit geschlossenem Visier, besteckt mit zwei preussischenKstandarten und drei Straussenfedern tragend, vorgestellt. Der ge-krönte Helm trägt zwischen zwei schwarzen Adlerflügeln einen gehar-nischten , eine Streitkolbe schwingenden Arm. Decken Silber und blau.

Ep pingen, die Herren von.

Das uralte Geschlecht derer v. E., dessen Stammhaus bei Brettenin der Unter-Pl'alz liegt, ist 1450 mit dem Orden nach Preussen ge-kommen, In dieser Provinz erwarb es nach und nach die Güter-