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Eckenbrecher — Eckwardt.
Schach stehend. Auf dem Helme wiederholte sich dieses Bild zwi-schen zwei Bülfelhörnem.
Ecken breck er, die Herren von, Bd. II. S. 104.
Das preuss. Wappenbuch giebt folgendes Wappen dieser Familie.Ein silbernes Schild, darin drei neben einander auf griinem Rasenstehende rothe Rosen, an grünen Stengeln, an jedem derselben viergrüne Blätter. Auf dem Helme steht zwischen zwei schwarzen Adler-iliigeln ein gekrönter Löwe verkürzt, der in der rechten Pranke einSchwert, in der linken einen Bund Pfeile hält. Decken schwarz undSilber.
Ecker und Eckboff oder Eckhoffen, dieHerren von.
Ein in Schlesien vorkommendes, zur Zeit aber, wie es scheint,erloschenes Geschlecht, von dem Sinapius sagt: „Anno 1611 den24. Februar starb zu Breslau Wenzel Ecker v. Eghofen, kaiserl. Maj.Ober-Zoll-Amtmann im Herzogthum Ober- und Nieder-Schlesien,Eques Bohemus natus Opoliae Praedio Paterno non proeul Praga Mi-chaele et Regina Parentibus 24. Mart. 1589 Cunradi Sil. Tog. Erhalte zur Ehe Dorothea v. Hajeczkin, von der unter andern geborenCatharina, die in zarten Jahren 1598 den 16. October zu Oppeln ge-storben , wie aus dem lateinischen zu Neisse gedruckten Leichen-Ge-dichte erscheinet, darinnen ihr Vater geschrieben wird WenceslausEckherr ab EckholF."'
Das Wappenbuch zählet sie P. II. p. 49 zu den ansehnlichstenscldesischen Geschlechtern, deren Schild gespalten, dessen vordereSeite weiss, die hintere schwarz, doch durchstreicht beide ein Win-kelmaass, dessen halber Theil im weissen Felde roth und im schwar-zen gelb ist. Auf dem gekrönten Helme sieht man den gekröntenschwarzen Adler mit ausgebreiteten Flügeln und auf dessen jeder Seitezwei Fahnen; von der vordem Seite ist die obere Fahne roth, dieandere weiss, von der hintern Seite die obere Fahne gelb, die andereschwarz. Die vordem Helmdecken weiss und roth, die hintern gelbund schwarz. In Silesiogr. C. VIII. p. 765 werden sie nicht Eckervon, sondern nur Eckhofen genannt. M. s. Sinapius II. 604.
Eckhard (t), die Herren von, Bd. II. S. 105.
Eine adelige Familie dieses Namens gehörte dem Magdeburgschenan. — Johann Friedrich v- E., königl. grossbritannischer und königl.polnischer Geh.-Rath, war Decan des Stiftes Goslar und Herr aufDöllnitz im Saalkreise. Er hatte vier Söhne: Johann Friedrich, Christ.Wilhelm, August Friedrich und Ludwig Rudolph. Der älteste war kö-nigl. dänischer Rittmeister; er verkaufte Döllnitz an einen v. Einsiedel.Diese Familie besass Wappenbriefe von Kaiser Karl V. vom 5. Juli1545 und von Kaiser Rudolph II. vom 14. Aug. 1593, ferner einAdels-Diplom von Kaiser Leopold I. vom 31. Juli 1703. v. JYJeding giebtdas Wappen Th. II. No. 110.
Eckwardt, die Herren von, Bd. II. S. 106.
Z. 4. von oben hinter Eckweichte fehlt: auf dem Helme.