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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Ebner Eckart.

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Ebner, die Herren von.

Mehrere Edelleute dieses Namens kirnen noch am Anfange desvorigen Jahrhunderts in Schlesien vor, wohin sie aus Nürnberg undRegensburg gekommen waren. Joseph Anlon v. Ii. starb am l(i. Mai1715 zu Breslau. Sein Wappenschild war spitzenweise getheilt, dievordem Spitzen blau, die hintern gold. Auf dem Helme zwei Biilfel-liürner, das vordere blau, das hintere gold Sinapius II. Bd. No. 603.Siebmacher I. Th. S. 206 u. VI. Tb. S. 21 u. 25.

Ebra, die Herren von, Bd. II. S. 102.

Das preussische Wappenbuch giebt ein Wappen der Familie v. Ii.,sonst genannt Pl'af. Iis zeigt im blauen Schilde eine schräg von derobern linken zur untern rechten Seite gelegte silberne Leiter von fünfSprossen. Dieses Bild wiederholt sich auf dem gekrönten Helme zwi-schen zwei blauen, in der Mitte mit einem weissen Balken belegtenAdleriiiigeln. Decken blau und Silber.

Eck, die Herren von.

Sie sind aus Holland nach Pommern gekommen, wo sie das Rit-tergut Lentschau bei Stralsund erwarben, das aber längst in fiemdenHänden ist. In Burgund, Kärnthen, Steiermark und iin ErzbisthumCöln waren ebenfalls adelige Familien dieses Namens einheimisch.

Eckardt, Herr von, Bd. II. S. 102.

Dem in unserm Artikel erwähnten v. E. wurde folgendes Wappenbeigelegt: Ein ovales, von der obern rechten zur untern linken Seitedurch einen grünen Balken getheiltes Schild; in der rechten silbernenHälfte sind drei Sterne, in der linken blauen Hälfte aber ist eineweisse, fliegende, einen Zweig im Schnabel haltende Taube vorge-stellt. Aus dem gekrönten Helme wächst ein genisteter, ein Schwertführender Arm; die Rüstung schwarz, die Handschuh golden. DeckenGold und schwarz.

Eckart, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht, das in Gr. Salza begütert war nnd zuden l'fännern und Thalschöppen in Halle gehörte. Vyriitcus E. kommt1479 und Pcler E. 1510 als Pfänner vor. Der Stammbaum der Fa-milie beginnt aber erst mit Herrmann v. E. Ihr gehörte an Eberhardv. E., Rittmeister bei den Gensdarmen, später königl. Oberkiichen-meister und zuletzt Stallmeister in Berlin; er war mit des Residentenv. Schmettau Tochter vermählt, aus welcher Ehe zwei Töchter leb-ten. Sein Bruder, Hieronymus v. E., war Commandern' des v. Kalk-steinschen, nachmals v. Möllendorfschen Regiments und Ritter des Ver-dienstordens; er liel am 22. Novbr. 1757 bei Breslau. Mit ChailotteAlbertine v. Bosse, Tochter des General-Lieut. v. B., hatte er keineKinder. Ein dritter Bruder, Johann Philipp v. E., Major bei Kleist,starb 1758 zu Leitomischel in Böhmen an ehrenvollen Wunden. Erhinterliess sieben Töchter, von denen sich eine mit dem Oberst v.Grolman in Colberg vermählte. Diese Familie führte im querge-theilten Schilde zwei über einander gelegte Wolfsangeln auf einem