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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Dumljsdorf Dzialinsky.

Dumbsdorf, die Herren von.

Im Jahre 1700 lebte Franz Wilhelm v. D. Dessen Solin, FranzFerdinand Friedrich v. D. wurde 1723 Kammerherr des Kurfürsten vonCöln und Herr auf Halstenberg im Ravensbergschen. JohannWilhelm v. D. war Herr von Steinhausen, ein Kittersitz, der späteran die y . Ledebur überging.

Dunkel, Herr von.

Wir finden einen Friedrich v. D. als Landvoigt der Nieder-Lausitzaufgeführt.

Dar kam, die Herren von.

In Berlin lebte 1696 der kurfürstl. Geheime-Rath und General-Fiscal Wilhelm D. Dessen Solln Georg Wilhelm , ebenfalls GeheimerRath, soll von König Friedrich Wilhelm 1. 1735 geadelt worden sein.Seine Wittwe, eine geb. v. Lundt, starb erst 1776 in Camin. Al-hrecht Wilhelm v. D. war 1723 Reg.-Rath zu Cleve. M. s. Seili'ertsLeben König Friedrich II. Th. II. S. 296.

Dusedow, die Herren von.

Ein erloschenes Geschlecht. Die Brüder Jürgen, Hermig und Sie-nhan v. D. erhielten eine neue Belehnung vom grossen Kurfürst imJahre 1645. Gabriel und Albrecht Gebrüder v. D. lebten 1684 zuWelle. Mit Christian Gabriel v. D. ist das Geschlecht um das Jahr1750 erloschen.

D y m m cm, Herr von.

Simon v. D. empfing im Jahre 155S im November ein Lehn vonMarkgraf Albrecht dem Aeltern.

Dzialinsky, die Grafen von, Bd. I. S. 452.

Nähere Beschreibung des Wappens.

Ein, mit einem goldenen und einwärts mit Perlen besetzten Rah-men eingefasster, oben zu beiden Seiten durch einen einfallendenWinkel eingezogener und unten spitzig zulaufender länglichter Schild,in dessen rothem Felde ein senkrecht gerichteter silberner Pfeil aufeinem dergleichen, halb zirkeiförmig gekrümmten Bogen ohne Sehnensteht. Den Schild bedeckt eine Krone von goldenen Reifen und hohenZinken mit goldenen Perlen, worauf zwei rotli gekleidete Arme mitbeiden Händen ein Stück des im Schilde beschriebenen Bogens halten,und zwischen denselben ein silbernes Kreuz erscheint.

Von den beiden einfallenden Winkeln hängt ein Gebind von Palm-blättern herab; und hinter dem Schilde erscheinen zu beiden Seitenallerlei hervorsehende Kriegsgeräthe an Sturmhauben, Helmen, Spies-sen, Trompeten, Fahnen, Standarten, Streitäxten und Kolben, Schil-dern und Kanonen; neben den Seiten des Schildes aber hängt einrolhes Ordensband mit einem weissen roth eingefassten Ordenskreuzherab.