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Suppl. 1 = 5 (1842)
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122 Degclin von Wangen Degingk.

Die ihm hierüber ertlieilte Urkunde ist vom Jahre 1802, von wel-cher Zeit er sich Droste genannt v. Kerkerinck schreibt und die-sen Namen führt. Kinder: 1) Antonie, geb. 1802. 2) Johannes,geb. 1808. 3) Josephine, geb. 1809. 4) Therese, geb. 1S10. 5)Fransisen, geb. 1812. 6l Marie, geb. 1813. 7) August, geb.1S14. 8) Max, geb. 1816- 9) Karl, geb. 1S17. 10) Constantine,geb. 1818. 11) Louise, geb. 1820. 12) Amalie, geb. 1825. 13)Vinn, geb. 1826. Ausserdem sind fünf Kinder bereits verstorben.

Das Wappen. Ein quadrirtes Schild mit einem Mittelschilde.IMittelschild Wappen der Drosten. Rechts oben und links unten eingrünes Feld, darum von der rechten obern Ecke nach links untenlaufend ein silberner Balken, worin drei rothe Rosen (v. Kerkerinck-sches Wappen). Links oben und rechts unten ein rothes Schild mitzwei horizontalen silbernen Balken, über dieselben hinaufsteigend einschwarzer Steinbock (Wappen der v. Bock). Auf dem Helme rechtsein grüner Flügel mit einem silbernen Balken belegt, worin drei rotheRosen. Auf dem Helme in der Mitte die BüfFelhörner der Drosten.Auf dem Helme links der Kopf und Hals eines schwarzen Steinbocks.Alle drei Helme sind gekrönt und ruhen auf einer über das ganzeSchild laufenden Krone.

Degclin von Wangen, die Herren von, Bd. I.

S. 404.

Ein uraltes vornehmes schwäbisches Geschlecht, von dem im Jahre1683 in Schlesien Beatus Ignatius D. v. W., hochfiirstl. hoch- unddeutschmeisterischer Ober-Stallmeister, des deutschen Ordens Ritter,lebte. Siebmacher giebt (P. I, p. 119) das Wappen, in dessen rothemSchilde ein silberner Drutten-Fuss ist. Auf dem Helme liegt einrothes Polster, neben diesem der Drutten-Fuss, dessen vier Eckenmit Hahnen-Federn verziert sind. Huc Characterein referain quemnivxaXef tt, vel stellam pentagonalem, aut salutem Pythagorae (in-scribi solebant literae vyttC« ) appellare sqlent Drutten-Fuss seu Druy-ten-Fuss superstitionibus frequenter adhibitum. Gestat hunc characte-rein argenteum in parma coccinea Fain. Degelin de Wangen. Ingalea culcilrae rubeae impositum idem n tri (().</ a, ut tarnen qua-tuor exstantes cuspides pennis gallinaceis, vel quiequid id ornamentiest, exornentur. Spener. Oper. Herald. P. I. p. 304.

Degingk, die Herren von.

Dieselben sind im 1. Bd. S. 404 unseres Werkes irrthiimlich De-dingk genannt. Sie gehören ihrem Ursprünge nach Ostfriesland undder Herrschaft Jever an, wo sie im Amte Wittmund und bei JeverGüter besitzen oder besassen. Herrmann D. war Bürger und Ritt-meister zu Dortmund, und wurde vom Kaiser Ferdinand III. am14. Juli 1654 in den Ritterstand erhoben mit Vermehrung des Fami-lienwappens. Ludwig Dietrich Anton v. D. genannt Winsheim, Herrauf Warnsath bei Jever, hat 1740 in preuss. Militairdienst gestanden.Von seinen beiden Söhnen war Johann Ferdinand v. D. 1776 Lieute-nant im Regiment Prinz v. Preussen, er vermählte sich mit einerBaronin v. Stromberg, war zuletzt Major und Cominandeur des Regi-ments v. Tschepe zu Fraustadt und starb im Jahre 1825 im Pensions-stande. Der zweite Sohn ist als Major a. D. zu Berlin verstorben;