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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Birkhahn Blandowski.

Birkhahn, die Herren von.

Diese Familie stammt aus dem Mecklenburgischen, und der ersteder nach Preussen kam hiess llmis v. B. und seine Gemahlin Anna vonder Balz. Drei seiner Sohne pflanzten das Geschlecht fort. Der erstehiess Matthias und hatte eine von Keitnin zur Gemahlin. Von seinenNachkommen sind Siegnumd v. B., Landrath und Hauptmann zu Sol-dau geboren 1554, der das bekannte Birkhahnsche Stipendium gestiftetund eine Justina von Rauschken zur Gemahlin gehabt. Jacob v. B.,Hauptmann auf Riesenburg und Erbherr auf Geierswalde, welcher1585 starb und sieben Gemahlinnen gehabt, von welchen eine zahlreicheNachkommenschaft entstanden, und auch die Linie herkommt, die aufKirstendorf ihren Sitz gehabt. Der zweite hiess Michael und seineGemahlin Dorothea Wildenauer. Von ihm stammt die Linie ab, diedas Gut Gayken und Roslau bei Ganuschau im Besitz gehabt. Ver-schiedene ihrer Nachkommen sind in die Niederlande gegangen undnach Ungarn. Der dritte Sohn hies Otto und hatte eine von ICamz-lack zur Gemahlin. Seine Nachkommen haben das Gut Grottkenund Dielden im Besitz gehabt. Einer von ihnen Hans v. B. war Haupt-mann zu Neidenburg und starb 1590. Seine Gemahlin war Anna v.Schwerin, Bastian von Fink's Wittwe. Das Wappen dieser FamilieJindet sich in den Sammlungen der Bibliothek. Auch sind unter denNachrichten und Dokumenten dieser Familie 1) der Pfandcontractvom Jahre 1727 von Christoph Ullrich von Arnstadt, welcher das GutBorcken, im Amte Johannisburg gelegen, an den Lieutenant Christophv. B. verpfändet, nebst dem köngl. Consens darüber. 2) Prozessac-ten des Christoph v. B., wider die Dorfschaften Schimpken, LieskenPoseppen, Begumillen und Kellenzin wegen einiger streitigen Hufen.Uebrigens blüht diese Familie noch gegenwärtig in Preussen und istin der Vasallen Tabelle vom Jahre 1788 Andreas v. B., als Besitzerdes Gutes Raschenz im Amte Seeburg aufgeführt. Preuss. Archiv. M.März 1790. S. 197.

Birkholz, die Herren von, Bd. I. S. 240.

Nach einigen Wappenabdriicken scheint es, dass die jetzt blühendeFarn. v. B. nur das von Siebm. abgebildete Wappen führe. Drei mit3 Federn besteckte Mützen im rothen Felde, auf dem Helme einenrechtsgekehrten Mannsrumpf mit solcher Mütze.

Bis mark, die Grafen und Herren von, Bd. I. S. 244.

Bei der Beschreibung des Wappens ist zu ergänzen: Das gol-dene Kleeblatt ist in jeder der drei Ecken mit einem grösseren mehrspitzen Blatte besetzt. Die Krone zwischen den Büffelhörnern istwesentlich, und darf nicht fehlen.

Blandowski, die Herren von.

Eine aus Polen nach Ober-Schlesien gekommene Familie. In demFiiselierbataillon von Boguslawski stand 1806 der Major und Ritterdes Ordens pour le merite von Blandowski, und starb als pensionirterOberstlieutenant und ehem. Commandeur des 2. schlesischen Landwehr-Infanterieregiments zu Gleiwitz im Oberschlesien. Er war mit einerv. Woyrsch vermählt.