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Baiiinbacli — Belir.
INT u 11 e r.
Charlotte, Baronin v. Wamhohlt zu Unistadt, geh. den 17. Aug.1793, Slkrd., venu, den 9. Fehr. 1809 mit dem Grafen Friedrich KurlRudolph (gel), den 10. Aug. 1779); YVittwe seit dem 6. Mai 1830, wie-der vermählt den 22. Fehr. 1832 mit dem königl. haier. Major vonBrandenstein. In der prenssischen RheinpYovinz lebt von der adeli-gen Familie Waldbott v Bassenheim v. Bornheim Clemens W. v. B. B.zu Pfatfendorf hei Köln; Victor und Auyusl Wilhelm in Bonn.
Bau mbacli, die Herren von.
Dieses altadelige Geschlecht gehört eigentlich den hessischen Lan-den an, es haben jedoch mehrere Zweige desselben auch in denprenssischen Staaten doniicilirt, einige auch im Heere gestanden. ImJahre 1806 diente ein Lieutenant v. B. in dem Kegimente v. Wedelzu Bielefeld, er kehrte aber nachmals in den Dienst des Kurfürstenvon Hessen zurück, wo er im Jahre 1820 Kapitän zu Cassel war.
Bautz, die Herren von.
Im Jahre 1806 war ein Kapitän v. B. Chef der Invaliden - Com-pagnie des Regiments von YVinning in Rathenow, er stand bis zumJalne 1809 in der 3. Neumärkischen Invaliden-Compagnie und isthochbejahrt um das Jahr 1830 gestorben.
Bechstedt, die Herren von.
F.in erloschenes adeliges Erfurter Patrizier - Geschlecht. Konrmlwar im Jahre 1313 Rathsglied daselbst; 1330 „liessen Nicolnus undWilhelm, Gebrüder v. B., von dem edlen Herren Herrmann v. Kran-nichfeld, ihrem Lehnsherrn, auf eine Ilufe Landes zu Lohme, so siedem Jungfrauenkloster zu Capellendorf verkauft." — Ihr Stammort,das ehemalige Rittergut und noch vorhandene Dorf Bechstedt, zwi-schen Erfurt und Weimar im Grossherzogth. Sachsen-Weimar gelegen,gehörte früher (vor 1664) der freien Stadt und von 1664 —1814 zumFürstenthume Erfurt; die Herren v. B. wurden Bürger zu Erfurt, alsihr Stammort unter die Botmässigkeit von Erfurt kam.
Behr, die Herren von.
Es ist viel über den Ursprung dieses alten Geschlechts gefabeltworden, zu dem auch gewiss die Erzählung gehört: „dass es aus deinStamme der Ursiner entsprungen sei." Eine andere Sage dagegenbehauptet: „dass es mit den Fürsten von Anhalt und den Grafenvon Bar Eine Wiege habe." Das einzig Wahre dieser Erdichtungenscheint nur der gemeinschaftliche Ursprung der Bar und Belir zu sein,indem man nicht allein an der Weser und Aller die ältesten Nieder-lassungsorte derselben, als Burgmänner, — Castellani — zu Bent-heim lindet, sondern auch weil in den frühesten Zeiten der Name„Ursus" sowohl für die eine als für die andere gebraucht wird. Dasgrösste, durch Urkunden nachgewiesene Grundeigentum der Belm, lagin der Markgrafschaft Salzwedel, und da der Kaiser Lothar den Mark-graf Albrecht den Bär im Jahre 1133 mit der Nordmark belehnte, somögen sie vielleicht ursprünglich Landsassen oder Vasallen des ge-dachten Markgrafen gewesen sein, und nach damaligem Gebrauchedas Bild im Wappen ihres Landesherrn in ihr eignes Schild aufge-nommen haben.