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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Burtcnslcben.

nig ihm 45000 Mark löthiges Silber erlegte, und ausserdem harte Be-dingungen einging. Von seinen Knkeln ist Johann, als Krzbischof zuBiga, im Jahre 1300 gestorben; Graf Ilehnahl aber hat seinen Stammbis ins dritte Glied fortgesetzt; Ollo, genannt Rosa, der letzte Grafvon Schwerin, starb im Jahre 1352. Es hatte aber obengedachterGiinzel noch einen Bruder, Uerrmann v. B., welcher sicli im Jahre1217 mit des letzten Grafen zu Osterburg und Altenhausen Tochtervermählt und daher diese Güter an sein Geschlecht gebracht hat.Ks stammen alle v. B. von ihm ab, wie Berens Steinbergische Ge-r.eal. S. 56 lehrt.

Jacob v. 13. zeugte mit Anna von Bortfeld, aus dem Hause Aller-hausen, Günthern , welcher sich mit Dorothea von Bothmar, aus demHause Bothmar, vermählte; und Giinzel, chur-brandenburgischer Ge-heimer Rath und Hauptmann der Mark zu Salzwedel und Arendsee,liinterliess. Dessen Gemahlin war Armgard von Jagau, aus dem HanseAulosen, aus welcher Khe Günther, auf Wolfsburg und Brohme,stammte, welcher im Jahre 1597 gestorben, und von seiner Gemah-lin, Sophia von Veltheim, aus dem Hause Harpke, einen Sohn, Giin-zel, hatte welcher Agnes Maria von Berlepch, aus dem Hause Ro-dungen , heiratliete und mit ihr Günsel Joachim Friedrich , und nachihm Christian Wilhelm zeugte. Kr besuchte im Jahre 1632, nebst sei-nem Bruder, Johann Friedrich v. B., Michael Herrmann von Hagen,seinem Vetter, und Christian Wilhelm von llahn, seinem Oheim, ilieUniversität zu Halle. Von da ging er mit diesem im Jahre 1638 nachKeipzig, und 1644 mit seinem Bruder, Joachim Friedrich, und seinemVetter, Günther v. B. , unter einem Hofmeister, Daniel Nicolai, dernachgehends J U. D. und königl. schwedischer Kanzler zu Stadewurde, auf Reisen, nach Frankreich, Flandern, Holland und derSchweiz, von welchen sie im Jahre 1646 wieder zurück kehrten. ImJahre 1651 wurde er Hofrath beim erzbischöflichen Stifte Magdeburgund bekleidete diese Stelle zwei Jahre. Im Jahre 1664 verehelichte ersich mit Anna v. B. zu Wolfsburg, Achatz v. B. Tochter, welche am1. Juli 1665 an den Folgen ihrer Entbindung starb. Im Jahre 1668scldoss er die zweite Ehe mit Anna Elisabeth von dem Knesebeck,Christian Franz Ernst von dem Knesebeck, Krbherrn auf Nordsteinke,Bocliin und Bankam, Tochter. Mit derselben zeugte er einen Sohn,Günsel Emst Gottlieb, der 1678 den 7. Februar wieder starb, und dreiTöchter, Anna Christiane, Maria Eleonora und Ehrengard WilhelmineKr starb den 17. März 1647 zu MistorlF in der Altmark und wurdeden 13. September zu Wolfsburg mit grossen Feierlichkeiten begra-ben. Armgard v. B., Gemahlin Werner's v. Hahn, Erbgesessenen aufBasedow und Lippe, Inhabers des Amts Seebnrg, erzstiftl. Magde-burgischen Stallmeisters und herzogl. braunschweig-lüneburgischenKammerjunkers, starb den 17. August 1666 im 72. Jahre ihres Al-ters. Christoph ward im Jahre 1642 Abt zu St. Michaelis in Lüne-burg, und Gebhard Werner, Herr in Wolfsburg, Bisdorf, Brohme etc.lebte noch im Jahre 1729 als herzogl. braunschweigischer GeheimerRath. Als solcher ist er im Jahre 1742 ohne männliche Erben, alsder letzte seines alten Geschlechts, verstorben. Ks hatte sich seineTochter, Anna Katharina Adelheid, mit dem königl. preuss. General,Adolph Friedrich, Grafen von der Schulenburg, vermählt; wodurchdann das geschlossene Gericht Brohme, nebst Bisdorf, wie auch derro'.he Hof bei Wolfsburg, an diese gräfliche Familie kamen.

Das adelige Gericht Wolfsburg, oder der sogenannte Wolfsburgi-sche Werder, wozu ein Theil des Drömlinger Waldes gehört, ist alsein ollen gewordenes herzogl. braunschweigisches Lehn eingezogenworden, und wird jetzt das Amt Vorsfelde genannt.