Druckschrift 
Suppl. 1 = 5 (1842)
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

Baliuski Ballestrcin.

23

denen der Aeltere Gustav Ludwin H. a f B°° e ' n Aeltervaler des jetzi-gen Majoratsherrn auf DiensdorfF des Maltheserritfers Wilhelm EwaldFi. af Boo ward , der Jüngere aber Karl Ernst Ilaron B. af I !oo alsKöniglicher preussischer Kainmerherr, bekannt wegen seines bizarrenund wunderlichen Geschmacks für die Musik, im Jahre 1791 ohne Er-ben zu Paris sein Leben beschloss.

Das alte Stammwappen, das die B. schon in Norwegen führten,war ein aufrecht stehender schwarzer Bär im goldenen Felde, auf demllelme erhoben sich zwei schwarze Bärenklauen. Der König GustavWasa bestätigte es bei der, im Jahre 1554 gehaltenen Ritterbank, auJacob B. als schwedischen Kdelmann. Erich XIV. vermehrte es 1565auf folgende sinnreiche Weise als Erinnerung an die berühmte See-schlacht bei Bornholmein gold - und silbern cpier getheilter Schild,in welchem oben ein heraufsteigender schwarzer Bär mit offenem Ra-chen erscheint, unten aber 3 rothe Kartätschen-Kugeln, 2 und 1 ge-ordnet, liegen. Auf dem Helme ruht ein mit roth und Silber gewun-dener Bund, besteckt mit 3 rothen Fahnen, die oben einen goldenenKnopf tragen, deren jede mit einem über der Flagge reichenden glei-chen silbernen Kreuze (als die dänische Orlogllagge) belegt ist, die2. und 3. links wehend, dazwischen sich zwei auswärts gekehrteschwarze Bärentatzen erheben. Die Helmdecke ist roth und silbern.

(in eilen. Histoire de la conquete de l'Angleterre par les Nor-mands, par Thierry, seconde edition, Paris 1826. T. 11. p. 35.llvitlild in fol. p. 71. in Frit. I. p. 8S. Refractor 22. Aug. 1836.Pondoppidan's Versuch einer Historie von Norwegen, deutsch von J.A. Scheib, Kopenhagen 1754. Bd. 2. S. 531. Debretts new l'eer-agge of the united Kingdom. London 1830. p. 357. Rueh's Ge-schichte von Schweden, Halle.1805. Bd. 3. S. 208. 311. Olof Cel-sius Geschichte Erich's XIV. S. 162 164 172 180 196 201267 und 269. Karamsin's Geschichte des russischen Reiches, nachder zweiten Originalausgabe übersetzt. Riga 1S25. Bd. 7. p. 390392. Original-Attestat vom Königlichen Schwedischen Ritterhausezu Stockholm d. d. 30 Januar 1700. Rede in der KöniglichenAkademie der Wissenschalten zu Stockholm, gehalten zum Ehrenge-dächtniss des Admiral Jacob Bagge am 20. December 1819. Vidimirte Stammtafel aus dem Ritterhause zu Stockholm vom 5. April1831. Schuberfs Reise durch das südliche und östliche Schweden.1823. Bd. I. S. 336 und 337. Messenii theatrum nobilitatis Sueciae,das Schwedische Wappenbuch. Stockholm 1746. Europäisch-ge-nealogisches Handbuch auf 1800. Leipzig Bd. II. S. 24. Histoirosecrete de la cour de Berlin par le comte de Mirabeau. 1789. T. II.p. 2643.

Balinski, die Herren von.

Diese adelige Familie war in Westpreussen und Polen begütert.Hans v. B. war Schatzmeister zu Marienburg und mit Barbara v. Mod-liboll vermählt. Die Nachkommen aus dieser Ehe besassen die GüterJegel und Tolkwitz bei Marienwerder. M. s. Pr. Adelsarchiv Febr.1790. S. 40. Dieser Familie Wappen steht in des OrdensrathesHasse oft erwähntem Wappenbuche. Im blauen Schilde ein goldener,nach der rechten Seite laufender Löw e, hinter demselben w erden drei rotheSäulen sichtbar. Decken rechts roth und Silber, links,Silber und blau.

Bai lest rein, die Grafen von, Bd. I. S. 170.

Dieses grälliche Haus stammt aus Piemont, sein Slammschlossheisst Castel Lengo. Es liegt in der Gralschaft Casale - Montferrat.