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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Arnstedt A.sclicrslcben.

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mann und Ernst v. Gleiclien in den Jahren 1333, 1344 vor; Luilolphv. A. verkaufte im Jahre 1373 sein gleichisches Burglehn zu Frimarund Hattenstaedt dem Kloster Georgenthal. Wenn das Geschlechterloschen, ist unbekannt; es ist von dem noch lebenden adeligen Ge-schlechte v. Arnstaedt (s. Bd. I. S. 142143 des Preuss. Adels-Lex.)gänzlich verschieden; des letztern Stammhaus ist der Rittersitz unddas Dorf Arnstadt in der königl. preuss. Grafschaft Mansfeld.

Arnstedt, die Herren von, Bd. I. S. 142.

Hier ist besonders nocli anzuführen: Karl Anton v. A., königl.geheimer Ober-Finanz-, Kriegs- und Domainen- Rath , Stiftshaupt-mann und Domherr zu Camin, der noch am Anfange dieses Jahrhun-derts lebte, und früher im Besitze des Familiengutes Grossen-Wertherin der Grafschaft Hohenstein war. Kr war mit seiner Cousine, SophieCharlotte v. A., vermählt, aus welcher Klie zwei Söhne und vier Toch-ter waren. Einer dieser Söhne, Friedrich Wilhelm v. A., stand in deinRegimente Herzog von Braunschweig, und war im Jahre 1826 Majorund Commandant des 1. Bataillons des 3. Garde-Landwehr - Regiments,nicht, wie in unserm Artikel steht, Commandant des 1. Bataillons des3. Garde-Regiments.

Asclicnliacli, die Herren von, Bd. I. S. 145.

Das uralte Geschlecht dieses Namens, aus welchem Heinrich Asch-bach im Jahre 1439 vom Kaiser Friedrich III. zum Ritter geschlagenworden war, gehörte Franken an. Sein Stammhaus Asciibach (As-pach) lag in dem ehemaligen Ritlercanton Steigerwald, und ist späteran die v. Pirnitz gekommen.

Asclierslcbcn, die Herren von, Bd. I. S. 146.

Der Letzte dieses Geschlechtes war Friedrich Wilhelm, nach An-dern Friedrich Heinrich v. A, der als Oberst - Lieutenant und Chef desdritten Musquetier-Bataillons des Infanterie-Regiments v. Steinwehrin Nimptsch in Schlesien am 10. Januar 1796 starb. Er war mit Jo-hanna Charlotte v. Diesky vermählt und hinterliess aus dieser Ehe nurzwei Töchter. Diese Fräulein wurden nach dem Tode ihres Vatersin einen Prozess verwickelt. Ks hatte nämlich einer der fünf Brüderdes in unsern Artikeln erwähnten Kammerpräsidenten Georg Wilhelmv A., Hans v. A., Ritterschaftsdirector, mit einer v. Görne, die ihmein ansehnliches Vermögen zugebracht hatte, vermählt, aus seinem GuteKlockow in der Uckermark ein Fideicommiss gemacht. Kr starb imJahre 1766, und die gedachten Fräulein traten, ihrer Meinung nach,in die Rechte ihres verstorbenen Vaters; allein eine Schwestertochterdes Erblassers, Tessina Hedwig v. Bismark, geborene v. Plötz, machteals nächste Verwandte des Erblassers einen Prozess gegen jene Fräu-lein anhängig. Bei dem Tode des Fideicominissstilters, lebten noch1) ein alter Oberst-Lieutenant und Forstmeister v. A., ferner 2) Chri-stian Ludwig v. A., der als pensionirter Oberst - Lieutenant und ehe-maliger Commandeur des Schöningschen Infanterie-Regimentes zu Kö-nigsberg lebte. Er hatte alle Feldziige Friedrichs des Grossen mitge-macht, war bei Zorndorf verwundet, bei Maxen aber gefangen ge-nommen worden , und starb, ohne Kinder zu hinterlassen , am 6. Nov.1776 zu Königsberg in Preussen. 3) Der Kammerpräsident, in. s. o.4) Dessen Sohn, Friedrich Sigismund v. A., Major und nachmals Hof-marschall; 5) Karl Leopold v. A. und 6) der oben erwähnte Oberst-