92
Schlichten — Schönbarg.
unter dem Namen und mit dem Wappen der Familie v. I'elkowslii inden Adelstand erhoben. Der gedachte Carl Leopohl S. v. P. auf Mur-zyno halte sich im Jahre 1839 mit Aynes Marie, Grälin v. Wartensleben,Tochter des Grafen Cäsar v. Wartensleben, ltönigl. Oberstlieutenanti. d. A., und der am 9. Januar 183t verstorbenen Friederike Charlottev. Gfug, vermählt. (Genealog. Jahrb. iid. I. Abth. 11. 8. 111.)
Sc Ii Ii eilten, die Freiherren von, B. IV. S. 175.
Der erwähnte Generalmajor a. D. Xnvier, Freiherr v. S., starbam 8. Jul. 1841 in Warmbrunn; seine Wittwe, eine geb. v. Braun-schweig, ist im Jahre 1842 in Breslau gestorben. Der einzige Sohnaus dieser Ehe, der Kittmeister Wilhelm, Freiherr v. S., ist mit Ma-lhilde v. Lorenz vermählt, aus welcher Ehe mehrere Kinder leben.
Schlüsser, von.
Der Oberstlieutenant im Generalstabe und Chef des Generalstahesvom 1. Armee-Corps S. wurde bei der Huldigung zu Berlin am15. (Jetober 1840 in den Adelstand erhoben.
Schmitzer, von.
Eine adlige Familie in der Previnz Westphalen, welche zu denErbsülzern in Soest gehört. N. N. v. S., Erbsiilzer zu Soest, ist ge-genwärtig in dem Besitz eines Canonicats des aufgehobenen Collegiats-Stifts zu St. Sebastian in Magdeburg.
Schön, die Herren von, B. IV. S. 1S7.
Der in unserm Artikel erwähnte Oberpräsident v. S. wurde beider Huldigung in Königsberg im Jahre 1840, unter Beibehaltung desOberpriisidenten-Poslen der Provinz Preussen, zum Staatsminister ernannt.Im Jahre 1842 schied derselbe aus dem Staatsdienste, und seitdem lebter auf seinem Gute Arnau bei Königsberg. Bei seinem Austreten sollihm der Titel eines Burggrafen von Marienburg beigelegt worden sein.IJebrigens ist die Familie v. S. auch im Besitz der Güter Blumenbergund Laugallen. Die Eigenthümer derselben wurden im Jahre 1842 zustellvertretenden Deputaten des Landtags gewählt.
Schönburg, die Grafen von.
Von diesem reichsgräflichen Hause gehören in Beziehung auf ihreBesitzungen nur hierher: der Graf Heinrich Gottloh Emst, Graf v. S.und Hinlerglauchau, der ausser den im Jahre 1842 ererbten väterli-chen Herrschaften mit seiner Gemahlin, der Prinzessin Clementine v.Schönburg-Waldenburg, auch die Pusower Güter im RegierungsbezirkFrankfurt besitzt, während von der fürstlichen Linie dem Fürsten OttoHerrmann der Bittersilz Tempelholl' bei Berlin gehört. Der am 13. Ja-nuar 1841 in Wien verstorbene Fürst Alfred v. Schönburg-Hartensteinstand in früherer Zeit im königl. preuss. Militärdienst, und das Hauptder fürstlichen Familie, Fürst Otto, ist Generalmajor in der Armee.(Genealog. - diplom. Jahrb. S. 57.)