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4 (1842) P - Z
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Liclinowsky Lisicwski. 65

tauten des Prinzen Heinrich v. Preussen, Friedrich Wilhelm , Grafenvon Lepel, erlosch zum zweiten Male die gräflich Lepel'sclie Familie.

Liclinowsky, Fürst von.

Das eben genannte, genealogisch - geschichtliche Handbuch, Leip-zig 1841, bemerkt, dass dieses alte Haus in Preussen, Russland undOesterreich fürstlich ist. Seine Beziehungen mit Russland sind unsunbekannt, doch führt auch der genealogisch-historische-statistischeAlmanach, der in Weimar erscheint, den Umstand an, dass die Fami-lie schon im Jahre 16G0 in Russland gefürstet worden sei, während derGrossvater des heuligen Fürsten erst am 30. Januar 1773 in den preus-sischen Fiirstenstand, der Letztere aber erst in neuerer Zeit in denösterreichischen Fürstenstand erhoben wurde. Diese uns zugesandteMittheilung stimmt ganz mit dem, was in dem preussischen Adels-Lex. B. III. S. 232 über diese fürstliche Familie gesagt worden ist.

Lcttow-Pomeiske, die Herren von, B. III. S. 224.

Dieser Zweig der Familie Lettow erlosch am 29. September 1840mit dem zu Stolp mit Tode abgegangenen Ewald Georg Friedrich vonL.-P., Hauptmann a. D. Das Majorat Gr. Pomeiske und das LehngutKlenzin waren in dessen Besitz. Als Agnaten meldeten sich zur Erb-folge Carl August von Lettow auf Hohenborn und Gustav Friedrich vonLettow, Lieutenant im 1. Husarenregiment. Der in unserm Artikelerwähnte Capitain von L. im 10. Infanterie-Regiment ist mit Majors-Charakter ausgeschieden.

Lindenau, die Grafen und Herren von.

Der gräfliche Ast dieses Hauses erlosch am 10. August 1842 mitdem in unserm Artikel erwähnten Grafen Carl Heinrich August, königl.preuss. Generallieutenant a. I). der nicht, wie dort angegeben, am20. Februar 1760, sondern am 21. Februar 1755 geboren, auch nicht,wie der gotli. Almanach der gräfl. Häuser angiebt, ReisestallmeisterKönig Friedrich Wilhelm II., sondern Oberstallmeister jenes Monarchenund noch dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm III. war, erloschen.Der Graf Carl Heinrich August war seit dem 27. Mai 1833 Wittwervon Christiane Henriette von Arnim. Er hatte in österreichschen, säch-sischen und preussischen Diensten gestanden. Sein Leichnam wurdeam 14. August in der gräfl. Schulenburgschen Gruft zu Lieberose bei-gesetzt. Das Gut Barensdorf u. s. w. erbte seine Pflegetochter dieGräfin Ernestine von Holzendorf; der übrige noch sehr bedeutendeNachlass, zu dem auch der in der Handelswelt sehr bekannte Auers-bacher Hof in Leipzig gehört, fiel durch sein Testament einigen Mit-gliedern der ihm befreundeten gräfl. und freiherrlichen Familie vonVeltheim zu.

Lisiewski (Liszewski, Lusckewski), von.

Aus dieser adeligen polnischen Familie ist eine berühmte Künst-lerin hervorgegangen. Anna Dorothea von Lisiewska, die Tochter des1746 verstorbenen Bildnissmalers v. L., geboren den 19. Juli 1722, inBerlin war eine der berühmtesten Malerinnen ihrer Zeit, sie wurde nach

T. Zedlitz Adels-Lex, Anh. 5