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4 (1842) P - Z
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liackinann.

2) Graf Joseph , geb. 1807. Herr auf Piernowo, vermählt mit Sie-phanie v. Waleska.

3) Graf Ignatz, geb. 1812, vermählt zu Dover am 26. Juni 1841mit Isnhella Ferdinande, infantin von Spanien, geb. den 18. Mai1821, Tochter des Infanten Franz de Paula und der PrinzessinLouise von Sicilien.

4) Gräfin Maria Maihilde , geb. den 14. März 1818, vermählt 1. August' 1836 mit Berchtold, Grafen v. Müline, k. Kammerherni.

II.

Hack mann, Herr von.

Friedrich August v. II. vrar Professor in Hclmstädt gewesen, undlas dort Collegien über Reinecke Fuchs. Da er darin mancherlei un-ziemliche Dinge, und namentlich Spöttereien über die Religion ange-bracht hatte, so wurde ihm unter der Hand der Befehl erlheilt, sichdavon zu machen. Er ging nach Berlin, wo er den Titel eines königl.Raths und die Stelle eines Bibliothekars, mit vierhundert Thalern Besol-dung, erhielt. Dabei hatte er die Pllicht, sich zum Ergötzen des Ta-bakscollegiums mit dem Freiherrn von Gundling wacker herumzustrei-ten und zu balgen. Nach kurzem Aufenthalt ging er im Stillen davon,und nahm eine Summe Geldes mit sich, die er zum Ankauf vonBüchern verwenden sollte. Er ging nach Wien und machte dort eine6ehr einträgliche Speculation; er wurde nämlich katholisch und erhielt,auf eine Empfehlung der verwittweten Kaiserin Amalie, von dem Kai-ser einen jährlichen Gehalt von eintausend Thalern. Doch blieb ernicht in Wien, sondern trieb sich so lange in Frankreich und Italienherum, dass endlich sein Gehalt von der Liste gestrichen wurde. Nacheiner Abwesenheit von 10 Jahren halle er den Muth, sich dem KönigeFriedrich Wilhelm I. wieder vorzustellen, welcher gerade durch denBesuch des Herzogs Ferdinand Albrecht von Braunschweig in einefrohe Laune versetzt, aus der langen Abwesenheit II.'s einen Scherzmachte, und demselben, da er seine Glaubensveränderung verhehlteund sich in Notli befand, 100 Thaler schenkte. Zufällig verlor er einMemorial, welches er an den Kaiser von Oesterreich aufgesetzt hatte,und worin er denselben bat, seinen 20jährigen Sohn, der mit ihm inWien katholisch geworden war, unter seine Kammerdiener aufzuneh-men und ihm selbst seinen Gehalt wieder zu geben, damit er seineFrau und den übrigen Theil seiner Familie in den Schooss der allein-seeligmachenden Kirche bringen könnte. Der Herzog von Braun-schweig fand dieses Schreiben und deckte II.'s Heuchelei auf. Da-durch sah er sich genöthigt, zu erklären, er wolle gleich wiederlutherisch werden, sobald ihn der König von Preussen in seine Diensteaufnehmen wolle. Der König verlangle, er solle seine Wünsche aus-sprechen, und II., der vom Religionswechsel seinen Vortheil zu ziehenmeinte, übergab dem Könige ein Memorial, in welchem er auf seinerückständige Besoldung wegen zehnjähriger Abwesenheit, gleichmässi-gen Gehalt und den Charakter eines Geh. Ilofrathes und königl. Gross-bibliothekars antrug. Diese Forderung ward ihm zwar nicht bewilligt,doch erhielt er seine frühere Stelle wieder, und legte in der Petrikirche sein lutherisches Glaubensbekennlniss ab. In seiner Unver-schämtheit ging er so weit, die Professur seiner Geschichte in Halle