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Kleist.
Kind er:
Jules Ferdinand Marie Laurent., geb. den 10. August 1827.Marianna Camilla Romana , geb. den 17. Juli 1831.
Die Besitzung des Grafen v. Ingenheim heisst Seeburg und liegtim Mar.sfeldischen bei Halle a, d. Saale.
Kleist, die Grafen und Herren yon.
Das alte, edle Geschlecht der v. Kleist, dessen Namen seit Jahr-hunderten und in neuer und neuester Zeit durch den Sänger des Früh-lings und durch den Helden von Nollendorf zum Lobspruch gewordenist, gehört ursprünglich Pommern an, wo zuerst Prissehur Kleist alsHerr zu Muttrin und Dalimen, und Georg als Herr zu Dübberow vor-kommt. — Aus dem Hause Muttrin war Pribislav v. K. Stiftskanzlerzu Camin, und George v. K., aus dein llause Dubberow, bekleidetedieselbe Würde bei dem Herzoge ßogislav X. — Rogislav v. K. wardim Jahre 1544 zum Bischöfe zu Camin vorgeschlagen. — Im Jahre1636 starb Wilhelm v. K. als lierzogl. pommerscher Geh. Rath. —Ewald v. K. lebte um das Jahr 1657 als kurbrandenburgischer Geh.Rath, Domdechant zu Camin und Präsident der Regierung in Ilin-terpominern. — Ein anderer v. K. war 1716 kurkölnischer General-major und Kammerherr. — Zu den ältesten Besitzungen der v. K.gehören, wie wir schon oben bemerkten, Muttrin und Dahme, fernerGross-Tychow, Gr. Radow, Zarnikow, Yaldikow, Dallenthin, Zebbelin,Dargen', Plötzke, Nemitz, Franzen u. s. w., sämmtlich in Pommerngelegen , sowie Stavenow in der Priegnitz, Krenzlin und Protzen imRuppinschen, Dietersdorf, Labenz, Klitzkau u. s. w., in der Neumark.Gegenwärtig besitzen die v. Kleist in Pommern namentlich Kieckow,Schmenzien, Warnim, Damen, Kl. und Gr. Dubberow, Siedtkow,Zarnikow, Battin, Camissow, Zuchen, Dubbertech u. s. w., ebenso inder Niederlausitz die Zützener Güter.
In der preuss. Armee haben sich sehr viele Mitglieder hohen Ruhmund Ehre erworben. Wir erinnern nur an die grosse Anzahl derKleiste, die im siebenjährigen Kriege auf dem Bette der Ehre fielen,unter ihnen der begeisterte und begeisternde Sänger des Frühlings,Euald v. IC. Sein Leben, wie sein Tod, sind zu bekannt, als dass eshier noch eines Zusatzes bedürfte. Zur höchsten militairischen Würdegelangte ausser dem unten näher erwähnten Grafen Kleist v. Nollen-dorf, llcnnig Alexander v. K., Gouverneur v. Colberg, geb. 1676 inPommern; er coininandirte in mehreren Schlachten und Belagerun-gen der schlesischen Kriege, und ward am 24. März 1747 zum Ge-neral-Feldmarschall erhoben. Sein Tod erfolgte am 22. August 1749,und sein Sarg steht zwischen der Asche berühmter Kriegsgefährten,in dem zweiten Gewölbe der berliner Garnisonkirche. — Mit demhöchsten Ehrenzeichen der Monarchie, mit dem schwarzen Adlerorden,waren, ausser den beiden Feldmarschällen, auch Franz Ulrich v. K.,Generallieutenant und Chef des Infanterieregiments No. 27 (gest. am13. Jan. 1757 zu Dresden an der bei Lowositz erhaltenen Wunde)und sein Sohn, der später als Gouverneur von Magdeburg so bekanntgewordene General der Infanterie, Franz Kasimir v. IC., geschmückt.Der Letztere starb 1810 zu Berlin. — Auf dem Schlachtfelde blie-ben namentlich auch Hans Caspar v. K., Commandeur eines Grena-dierbataillons, den eine Kanonenkugel in der Schlacht bei Hohenfriede-berg tödtete, und Friedrich Ludwig v. IC., Generalmajor, der am 22.Novbr. 1757 in dem Treü'en bei Breslau durch die Brust geschossen