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Wcrnsdorff.
die schlesisclien Kriege mitmachten, befand sich Wilhelm v. W. alsMajor bei der Leibgarde, und Christoph v. W. war Commandern - des12- Uragonerregiments. In dem Befreiungskriege haben zwei Werns-dorff gefochten, der Aeltere, zuletzt Rittmeister im 4. Landwehrre-gimente, hat diese, sowie die Feldziige von 1806 und 1812 beim 5.Kiirassierregimente mitgemacht und das eiserne Kreuz 1. Klasse inFrankreich, der Jüngere den St. Annenorden 4. Classe bei Danzigerworben.
Der Stamm - und Wohnsitz des Geschlechts ist in Preussen dasSchloss Neidenburg, von wo aus im Laufe der letzten zwei Jahrhun-derte manchem ernsten Angriif der Polen begegnet und zurückgewie-sen wurde.
Gegenwärtig besitzt die Familie die adelig Truntlackschen, Pol-eickschen, Karpowschen, Popelkschen und Salzbachschen Güter.
Das v. Wernsdorlfsche Wappen ist ein getheiltes Schild, worinzwei in Form eines Andreaskreuzes übereinander gelegte Lilienstäbe,welche im ersten rothen Felde golden, im zweiten goldnen Felderoth sind; auf dem gekrönten Helme ein ausgebreiteter Adlerüügelmit dem Bilde des Schildes, die Lilien sind golden und haben imgoldenen Felde eine rothe Einfassung. Auf der Fahne über den altenFamilien-Denkmälern im Dome zu Königsberg ist dieses Wappen autdem schwarzen deutschen Ordenskrenze im weissen Ordensmantel dar-gestellt ; die Helmdecke ist roth und golden.