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4 (1842) P - Z
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Rocliow.

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Tobias (1590 —1683), des Vorigen Solin, kurfürstlicher Commis-sarius, Landrath des zauchschen Kreises, war vermählt 1) mit Ka-tharina v. Löser, 2) mit Maria v. Quitzow.

Daniel Heinrich I. (1622—-1662), des Vorigen und der v. QuitzowSohn, Domherr zu Brandenburg und Commissarius des zauchschenKreises, vermählt mit Tugendreich v. Buch.

Ilans Heinrich II. (1653 —1713), des Vorigen Sohn, Landrath deszauchschen Kreises, war vermählt 1) mit Agnese Margarethe v. Brö-sigke, 2) mit Eva Katharina v. Ilow, 3) mit Sophie Adelheid v. Treskow.

Friedrich Wilhelm III. (1690—17ti4), des Vorigen und der v.Tres-kow Solln, preussischer Kammerjunker und Geheimer Finanzrath, her-nach Staatsminister und Präsident der Kammern in den westphälischenLändern. Er hat sich bei der Einrichtung der Domainenämter in Preus-sen verdient gemacht (Gemahlin: Friederike Eberhardine v. Gürne).

Friedrich Eberhardt (1734 —1804), des Vorigen Sohn, war auf derBitterakademie in Brandenburg erzogen, hat beim Leib-Carabinier-regimente und dann bei der Garde du Corps gestanden. In der Schlachtvon Lowositz nahm er den Prinzen Lobkowitz gefangen, nachdem ihmdieser durch einen Scluiss den linken Arm gelähmt hatte. Nach derSchlacht bei Prag wurde ihm in einem Zweikampfe auch die rechteHand gelähmt, worauf er nach seinem Gute Ilekahne zog, und sichder Verbesserung des Schulwesens in seinem Vaterlande mit Erfolgwidmete. Der Kinderfreund und andere Schriften sind von ihm be-kannt. Er war Ritterschafts-Director der Mittelmark, deren Credit-wesen er einrichten half, Domherr zu Halberstadt und Jolianniterritter.Seine Gemahlin war Christina v. Bose. Mit ihm starb die llekahnscheLinie aus, und die Güter desselben fielen seinen Lehnsvettern zu.

II. Goltz owsche Linie.

Jahob I. (1520—1504) bekam in der Erbtheilung Grossenkreuz,Kemnitz, Bliesendorf, und erkaufte dazu Zolchow. Er war ein tapfe-rer Kriegsmann, und hat sich im Felde wohl versucht. 1541 begleiteteer den Kurfürsten Joachim II. auf den Reichstag zu Regensburg. SeineGemahlin war Anna v. Schleinitz.

Hans Zacharias I. (1555-— 1603), des Vorigen Sohn, brachteGoltzow mit seinen Pertinentien, wonach diese Linie jetzt den Namenführt, an sich.» Er war vermählt mit Sophie v. Hake.

Wichmann (1603—1632), des Vorigen zweiter Sohn, kurfürstlichbrandenburgischer Oberjägermeister und Domherr zu Brandenburg,vermählt mit Hedwig v. Röbel,

Wol/f Dietrich I. (1577 —1653), des Hans Zacharias I. dritterSohn. Nachdem er in Wittenberg studirt hatte, mit dem Prinzen vonBrandenburg, aus Kurfürst Johann Georgs dritter Ehe, nach Frank-furt und Jätrassburg gereist war, und seine Bildung in Genf und amfranzösischen Hofe vollendet hatte, war er auf dem Landtage zu Ber-lin Commissarius des Kurfürsten Joachim Friedrich, wurde Kammer-junker, Rath und unter Johann Sigismund Präsident des Kirchenra-tlics. In mehreren besonderen Aufträgen: auf dem Fiirstentage zuBreslau wegen des Herzogthums Jägerndorf, auf einem Collegiattagozu Regensburg, und als Gesandter bei den Generalstaaten verfocht erseines Landesherren Rechte, zog sich aber unter Georg Wilhelm we-gen der Ministerial-Despotie des Grafen Schwarzenberg von den öf-fentlichen Geschäften zurück, bis ihn der grosse Kurfürst mit allenZeichen der Gunst wieder auf seinen Posten rief, so dass er vier Re-genten hinter einander gedient hat. Seine Gemahlin war Margaretha