Maasscu — Maltzalin.
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Major in der preuss. Garde, starb im Jahre 1814 in Folge ehrenvoller,auf dem Schlachtfelde erhaltener Wunden. — Ein zweiter Graf vonLöwenstein-Wertheim stand mit dem vorgenannten zugleich im Jahre180ti in dem Regimente Graf Wartensleben zu Erfurt. Er war späterkönigl. würtembergischer Kammerherr, Haushofmeister und Ceremo-nienmeister. — Constnnlin , Bruder des jetzt regierenden Fürsten v.Löwenstein-Werthheim-Rochefort, gegenwärtig lcönigl. baierscher Ge-neralmajor und Generaladjutant, erhielt 1814 den preuss. Militair-Verdienstorden.
Beide Linien führen ein gemeinschaftliches Wappen, nämlich einHauptschild mit neun Feldern. Im Isten silbernen Felde ist einrother gekrönter Löwe auf einem goldenen Estrich; im ' teil silbernenFelde ein rother Adler; im dritten rothen Felde ein schwarzer, ausdem untern Felde wachsender Adler; im 4ten silbernen Felde einerotlie Bügelschnalle; im 5ten die baierschen Wecken; im festen blauendrei goldene Rosen; im 7ten rothen zwei silberne Querbalken; im8ten goldenen ein rother gekrönter Löwe, der auf einem dreifach sil-bern und roth gewürfelten Balken gellt, und im Oten silbernen Feldeein goldener gekrönter Löwe vorgestellt. Das Schild trägt drei Helme.Auf dem mittlem sitzt der rotlie gekrönte Löwe, aus dem rechten er-hebt sich der rothe Adler und aus dem linken zwischen vier Fähnleinder Wertheim-Breiburgsche Adler.
Maassen, die Herren von.
Se. Majestät der König Friedrich Wilhelm III. hat im Januar 1837die Söhne des verstorbenen Finanzministers Maassen, Gottfried Augustund Johann Heinrich Christian Maassen, Beide Regierungs-Assessoren,in den Adelstand erhoben.
Maltzalin, die Grafen und Herren von. Bd.III. S.341.
Das altadelige Geschlecht von Maitzahn, sonst niederdeutsch Molt-zan, ist nicht ursprünglich heimisch in seinen jetzigen Wohnsitzen,in Pommern, Mecklenburg und Schlesien, was schon der Name andeu-tet, sondern ist erst mit den sächsischen Weifen eingewandert, viel-leicht aus Italien, weil in Mitteldeutschland das Geschlecht sich nichtvorfindet und die Molsa in Modena dazu gerechnet werden; doch ge-schah die Einwanderung schon in frühester Zeit, da seine Ansässigkeitin Pommern und Mecklenburg über Urkunden hinausgeht.
Der erste urkundliche Maltzalin war Ludolgh auf Kummerow 1756.
Es bildeten sich 1359 drei Hauptlinien: unter Heinrieh auf Kum-merow, erlosch im 17. Jahrhunderte; unter Ulrich auf Grubenhagen,erlosch 1815, und unter Bernhard, Stammvater aller noch lebendenMaitzahne.
Ohne Nachweis der Belehnung, also seit ganz alter Zeit, besassdies Geschlecht in Pommern und dem Fürstenthume Wenden dasErblandmarschallat, und König Friedrich der Grosse machte die Gra-fen v. Maltzalin auf Militsch zu Erboberkämmerern in Schlesien mitdem Prädicate Excellenz.
Die Nachkommen jenes Bernhard zerfielen in zwei Linien, 1479.Lüdehe ward Stifter der in Pommern wohnenden Maitzahne auf Sarow,später auf Kummerow, Wolde, Venselow; und Berend auf Wolde wardStifter der in Mecklenburg und Schlesien vorzugsweise ansässigenMaitzahne. Berend auf Wolde. auf der Grenze von Mecklenburg und