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Zozenow.
nur das Patriziat von Constanz. Conrads Zollicolfer Sohn, Johann,kam von da nach Bern, wurde Patrizier und nach einander Katkslierr,Landvoigt und Staatsrat!]. Sein Solln, Rudolph v. Z., war im JahreJ48*2 Landvoigt zu Bipp, mit dem es zu Bern erlosch; denn sein Va-ter begab sich 1406 nach St. Gallen, wo er Erbbürger und in dieadelige Gesellschaft zum Rothenstein aufgenommen wurde. Von sei-nen beiden jiingern Söhnen, Sebastian und Ludeutig v. Z., entstandenzu St. Gallen zwei Mauptstäinme, der schwarze und der rothe; beide■waren Hauptstifter des Gymnasiums daselbst, weshalb sie bis in dieneuesten Zeiten in jedem Stamme einen Schulrath hatten. Der rotheStamm besass die Rittergüter Pfauemoos und Altenkirchen bis zumJahre 1798, sowie früher die Herrschaften Rehlingen, Hardt, Sonnen-berg und die Mitherrschaften Salenstein, Hattenhausen und Hetten-hausen in der Schweiz. Unter den adeligen Verbindungen findet tliemit dem Dynastenhause Breiten-Landenberg Erwähnung, Johann Leon-hard starb 1731 als englischer Gesandter am maroccoschen Hofe, undTheodor Christoph 1737 als holländischer Brigadegeneral. Georg Chri-stoph erhielt im J. 1655 vom Könige Ludwig XIV. von Frankreichden franz. Adelstand, mit Ausdehnung auf die Georg- und Laurenzi-schen Seitenlinien des rothen Stammes. Aus diesem Stamme kamzuerst Michael v. Z., k. k Hofrath und Director der Kupferbergwerkein Ungarn, vor. Christoph Z. von Altenklingen, Herr zu Brockhut undOber-Arensdorf bei Strehlen in Schlesien, fiirstl. brieg-liegnitz-wohlau-scher Geheimer Rath und Obersteuereinnehmer, und sein Sohn, Maxi-milian ährenreich, im Jahre 1670 fiirstl. liegnitzischer Leibarzt undGeh. Rath. Von Letzterem stammt ohne Zweifel die jetzige preuss.schlesische Linie, aus welcher wir erwähnen:
IN. N. v. ZoHicoffer, geb. 1735, nahm im Jahre 1794 mit demCharakter als Generalmajor von den Kürassieren Abschied aus königl.Dienst und starb bald hernach. N. N. v. Z. ist gegenwärtig königl.preuss. Generalmajor und Commandeur der 7. Cavalleriebrigade, Kit-ter u. s. w., und N. N. v. Z., Major im Grenadierregimente KaiserAlexander, Inhaber des eisernen Kreuzes 2. Classe.
Aus der schweizerischen Hauptlinie wären in den neuesten Zeitendenkwürdig: Joachim Georg (geb. 1730 zu St. Gallen, gest. zu Leip-zig 1783), reformirter Prediger, und Johann Georg (geb. 1750, gest,1809), Appellationsrath zu St. Gallen.
Die v. Z. führen ein quadrirtes Wappen. Im 1. und 4. schwarzenFelde ist ein silberner Löwe, das 2. und 3. Feld ist golden und miteinem in der obern rechten Ecke eingeschobenen, blauen Quartiereversehen. Das Schild trägt zwei Helme. Der rechte ist mit einer sil-bernen und schwarzen Wulst belegt, aus welcher der gekrönte Ilalseines Löwen wächst, der statt der Mähnen Pfauenfedern hat. Ansdem linken Helme wächst der Rumpf eines goldgekleideten Mannsbil-des mit Turban und Schnurbart. Er trägt auf der Brust zwei blaueFlecken. Die Decken silbern und blau.
IM. s. Leu, Schweiz. Lex., XX. S. 143 —155. May, bist, milit.de la Suisse etc., VII. p. 263 264. Lutz, Nekrolog, denkw. Schweiz.S. 594, 595. Sinapius, Schles. curios., I. S. 1085. II. S. 371 u. !14'. ) .Ileilbachs Adelslex., II. S. 83t führt weitere Werke an, die Nachrich-ten von dieser Familie enthalten,
Zozenow, die Herren von.
Sie gehören zum Adel in Pommern, wo sie mit einem Antheilean dem im Kreise Belgard gelegenen Dorfe Alt - Schlage belehnt wa-