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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
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Zitzwitz Zollikofcr. 377

im IJusarenregimente v. Eben, wurden am 6. Novbr. 1786 in denAdelsland erhoben. Einer dieser Brüder war der nachmalige Land-rath des Kreises Königsberg und Herr auf Falkenwalde in derNeumark.

Die v. Z. führen im silbernen, goldgeränderten Schilde drei rotheRauten und auf dem Helme zwischen zwei schwarzen Adlerflügelneine goldgekleidete Jungfrau mit fliegenden Haaren, die sich einengrünen Kranz aufsetzt. Die Decken roth und silbern.

Zitzwitz, die Herren von.

Dieses alte ]>ommersche Geschlecht kommt auch unter dem Na-men Zibzewitz, Zizwiz, Zilzewitz, Zittwitz und Cicewiz vor. Seingleichnamiges Stammhaus liegt im Kreise Stolpe, und es zerfiel dieseFamilie später in drei Linien, in die ßudowsche oder Buderinische,Jannewitzsche und in die Podälische. Die erstere gründete Gundamarv. Z., dessen Sohn, Martin v. Z., Landvoigt zu Stolpe und Schlawewar. Die Jannewitzsche Linie besass die Güter Besewitz, Varzin undQuappenburg. Aus derselben war Anton v. Z. im Jahre 1550 Kano-nikus zu Camin und herzoglicher Holiath, und Jakob v. Z. Hauptmannzu Wolgast. Von des Letztem Nachkommen starb Nikolaus v. Z. alsl'rior der Abtei Corvey und Prälat des Klosters Huisburg. Zu derpodälischen Linie, die Peter v. Z., auf Krien und Podel, um die Mittedes 15. Jahrhunderts gründete, gehörte Heinrich v. Z., Landvoigt zuGreilfenberg, um das Jahr 1630. Noch in der Gegenwart sindzahlreiche Güter im Kreise Stolpe, namentlich Dumröse, Labehm,Budow, Cosemühl, Gr. und Kl. Garsen, Gagelow, Nippoglense undZitzewitz in den Händen der Familie. Der v. Z. auf Cosemühl istgegenwärtig Landschaftsrath. Wilhelm Heinrich v. Z., bei der Accise-und Zollverwaltung angestellt, starb 1809 zu Brandenburg a. d. Havel.

Die v. Z. führen im gespaltenen silbernen und schwarzen Schildeeinen goldgekrönten doppelten Adler mit abwechselnden Tincturen,und auf dem Helme sieben schwarz und silbern abwechselnde Strauss-federn. Die Decken silbern und schwarz. M. s. auch Gauhe, 1. S.2236 38. Zedier, 62. S. 1847 60.

Zoffein, die Herren von.

Eine adelige Familie in Schlesien, welche die Güter Bielitz, Kams-dorf, Waldeck, Sorgau, Jägel, Hermsdorf u. s. w., besass und zumTheil noch besitzt. Johann v. Z. war Prälat und Domherr, Franzv. Z. ebenfalls Domherr und Stadtpfarrer zu Neisse, ein ehrwürdigerPriester-Jubilar, der sich um die Stadt Neisse durch sehr wohlthätigeStiftungen hochverdient gemacht hat. Eine Linie dieses Hausesführte früher auch den Namen Lichtencron, und zwar wurde der Re-gierungrath Anton li/naz v. Z. mit diesem Prädicate am 28. Aucust1726 böhmischer Ritter.

Zollikofer (Zollikofen), die Herren von.

Dieses altadelige Geschlecht zu St. Gallen in der Schweiz und impreuss. Schlesien hat zum Stammsitz den ehemaligen Rittersitz Zolli-coifer, im Stadtamte des Canton Bern in der Schweiz. Dasselbebesass dieses Stammhaus schon im Jahre 1365 nicht mehr 9 sondern