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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Zicgcnliorn Ziegler.

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in dein Regimenfe v. Bornstaedt. Zwei seiner Sohne standen im Jahre1S06 in der berliner Garnison. Der Aeltere, Anton v. Z., war Prem.-Lieutenant im Regimente v. Winning, im Jahre 182S aber Oberst undCommandeur des 19. Infanterieregiments und gegenwärtig ist er Gene-ralmajor und Commandeur der 7. Infanteriebrigade, Ritter des eisernenKreuzes 1. Classe u. s. w. Kr ist mit Henriette v. Zitzwitz, aus demHause Cosemühl, vermählt. Ein Sohn desselben steht als Lieute-nant im 2. Garderegimcnte.

Ziegen hörn, die Herren von.

Der königl. Geh. Ober-Justiz- und Tribunalrath Christoph Gcoryv. Ziegenhorn erhielt am 10. April 1764 eine Erneuerung seines Adels. Christoph Anton v. Ziegenhorn war 1806 Präsident zu Rialystok.

Diese Familie führt im blauen Schilde eine weisse Ziege mit gol-denen Hörnern, die sich verkürzt auf dem Helme wiederholt.

Ziegesar, die Herren von.

Das Stammschloss dieser alten, ursprünglich brandenbnrgischen,Familie kommt noch vor dem 13. Jahrhunderte in der kleinen StadtZigesar in der Mittelmark vor. Auch haben sich Linien davon inMeissen und itn Braunschweigschen verbreitet. Mehrere Edelleuteaus diesem Hause haben im llerzogthume Gotha hohe Staatswür-den bekleidet. Ein Nachkomme derselben ist der gegenwärtige Präsi-dent des Oberappellat.-Gerichts zu Jena, v. Z,

Sie führen im silbernen Schilde drei grüne breite, oben spitzigeBlätter, und auf dem Helme einen Greif.

Zicgler, die Herren von.

1) Die v. Ziegler und IClipphansen in Schlesien, in der Lausitzund in Sachsen. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt bei Meissen undist gegenwärtig in den Händen einer Linie des Hauses Reuss. Alsihr Ahnherr erscheint der um das Jahr 1329 lebende Wirami Ziegler,Rathsherr zu Dresden. In Schlesien kommen die v. Z. zuerst alsHerren von Probsthain bei Goldberg vor. Heinrich Anselm v. Z.und Klipphausen war Erbherr auf Iladmeritz in der Lausitz undProbsthain in Schlesien. Sein Solin verkaufte Probsthain und erwarbdafür die Podelwitzer Güter und das Städtchen Liebertwolkwitz beiLeipzig. Im Jahre 1722 stiftete Joachim v. Z. und Klipphausendas adelige Fräuleinstift Joachimsstein an der Neisse bei Radmeritz,für zwölf seiner Familie anverwandte Fräulein. Das Haupt derschlesischen Linie ist der Kegierungs- und Landrath a. D., auch Lan-desälteste v. Ziegler und Klipphausen auf Dambrau bei Falkenberg.

Diese Familie führt im silbernen Schilde eine rothe, viermal ge-zinnte Mauer und auf dem Helme eine Wulst mit fünf Hahnenfedern,die auf einer silbernen, in der Mitte von einem Ziegeldache durchzo-genen Säule stecken. Die Decken silbern und roth. Siebmacher,I. S. 161.

2) Ein adeliges Patriziergeschlecht der Stadt Erfurt. Das Stamm-haus desselben ist Ziegelrode in der Grafschaft Mansfeld. Die Familiewurde vor Zeiten Ziegler von Ziegelrode genannt, und besass einenKittersitz zu Ingersleben, sowie mehrere adelige Häuser in Erfurt.Sie theilte sich in die Linien Ingersleben, Baerenkopf, Rebenstock,

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