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4 (1842) P - Z
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Zastrow.

mehrere Söhne. Hieronymus Felix v. Z. war Ilofmarscliall des FürstenRadziwill. Michael Konstantin gelangte zur Würde eines künigl.preuss. Generallieutenants, Chefs eines Infanterieregiments, Ritters desschwarzen Adlerorden§. Kr starb am 30. Aug. 1780 zu Brieg und liegtin einem Wäldchen beim Dorfe Bliesen begraben. Er war zweimalvermählt, zuerst mit Dorothea Sophia v. Malzahn, und nach derenTode mit einem Fräulein d'Agoult Ronneval. Aus erster Ehe sindzwei Töchter entsprossen.

Diese Familie fuhrt im roth und silbernen Schilde im obern Fehleeine silberne Mauer, darauf einen wachsenden Löwen, im untern sil-bernen Feldo vier in die Quer gelegte goldene Pfähle,

Zastrow, die Herren von.

Ein uraltes und vornehmes Geschlecht in Pommern, das in vieleLinien und Häuser zerfallt, von denen wir namentlich die zu Berwald,Cölpin, Dobberphul, Rispersnow, Stregow, Neugarten, Bornthin, Osten-feld, Fallen, Westrause, Neinmin, Neuhof, Arnhausen, Moratz inPommern aufführen. Uebrigens kommen auch die v. Zastrow in Thü-ringen, wo sie Kannewurf besassen, und in den Rheinprovinzen vor.In der preuss. Armee sind zu hohen Würden gelangt:

Bernhard Asmus v, Z., der am 25. April 1/57 auf dem Marschevon Aussig nach Lowositz durch eine feindliche Kugel sein Leben ver-lor. Er war aus dem Hause Cölpin und zur Würde eines Generalma-jors, Chefs eines Infanterieregiments und Ritters des Ordens pour lemerite gelangt.

Johann Wenzel v. Z., aus Pommern gebürtig, starb am 24. April1773 als Generalmajor, Chef eines Dragonerregiments, Ritter des Or-dens pour le merite, Amtshauptmann zu Stolpe und Oletzko, und Erb-herr auf Gross- und Klein-Tippeln in Ostprenssen.

Karl Anton Leopold v. Z., ein Bruderssohn des genannten Bern-hard Asmus v. Z-, wurde als Generalmajor, Chef eines Infanteriere-giments und Ritter des Ordens pour le merite, im Jahre 1701 Com-mandant von Shweidnitz. Am 1, Octbr, des gedachten Jahres erstie-gen die Oesterreicher unvermuthet die Festungswerke und machten ihnriebst der Garnison zu Gefangenen. Einige Jahre nach seiner Auswech-selung erhielt er seine Entlassung und sein Tod erfolgte 1779.,

Jakob Rüdiger v. Z. gelangte ebenfalls zur Würde eines General-majors, Chef eines Infanterieregiments, Ritters des Ordens pour lemerite, Drost zu Linuin, Löhnen und Hörde, und starb am 30.März 1782.

Friedrich Wilhelm Christian v. Z., geb. den 22. Decbr. 1752, starbals General der Infanterie, ehemaliger Gouverneur von Nenfchätel, aus-serordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister am Hofe zuMünchen, Ritter des schwarzen Adlerordens u. s. w. am 22. Juli 1830.

Karl Ludwig v. Z., ein Sohn des Vorigen, starb als Generalmajorund erster Commandant von Glogau im Jahre 1835.

Wilhelm v. Z., Generalmajor a. I), Ein hochbejahrter Gene-ralmajor v. Z. a. D., früher im Ober-Kriegscollegium angestellt, starbvor einigen Jahren in Berlin. Im Jahre 1806 stand ein Hauptmannv. Z. im Regimente v, Kaufberg; er starb als Oberst und Brigade-Commandeur im Jahre 1815 an ehrenvollen Wunden.

Christian Leopold v. Z. war als Major vom Jahre 1816 bis 1821zweiter Commandant zu Erfurt.

Otto v. Z. auf Baudach im Kreise Crossen, wurde 1825 königl.Kammerherr. Zu Treptow a. d. R. lebt der Landschaftsdirector