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4 (1842) P - Z
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Zandt Zaremba.

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hausen. Johann Zander, scliwedi,scher Kriegscommissarius, wurde iinJahre 1631 von Gustav Adolph geadelt. Gegenwärtig ist der Dr.nnd Ritter u. s. w. v. Z. Chef-l J räsident des Öberlandesgerichts zuKönigsberg.

Zandt, die Freiherren nnd Herren von.

Ein altadeliges triersches Geschlecht, das sich von da auch nachBaiern und Oesterreich gewendet hat. In der preuss. Rheinprovinz be-finden sich zwei Linien dieses Hauses, die durch das Wappen gänzlichverschieden sind, nämlich:

1) Die Freiherren Zandt zu Barlo , von denen Ignaz Joseph Ne-pomuh , Freiherr v. Z,, das Schloss Barlo im Regierungsbezirke Düs-seldorf besitzt. Diese Linie führt im blauen Schilde zwei und einehalbe silberne Spitze, die dasselbe in die Quere theilen, und auf demHelme zwei Rüssel oder Büffelhörner in Blau und Silber quergetheilt.

2) Die zweite Linie sind die Freiherren Zandt v. Merle aufMün-nichweiler im Regierungsbezirke Trier, und Scheuern im Regierungs-bezirke Coblenz. Johann Hugo Karl, Freiherr Zandt v, Merle zuWeiskirchen, Herr auf Münnichweiler. Emmerich Joseph, Freiherrv. Z.-M. auf Scheuern. Diese zweite Linie führt im rothen Schildedrei goldgekrönte Löwen mit doppelten Schweifen und blauer Zunge.Auf dem Helme ist ein vierter Löwe sitzend dargestellt, hinter dem-selben ein ihm gleich hoher Oelzweig mit grünen Blättern,

Z a n s e n, Herr von.

Ein v. Zansen ist im Besitze des Gutes Niepars im Kreise Franz-burg.

Z an tili er, die Herren von.

Sie gehören Sachsen, namentlich dem Anhaltischen an. Zuerstwird Tilemann v. Zanthier genannt, der um das Jahr 1400 Geistlicheran der Kirche zu Dessau war. Eine Linie machte sich in der Neu-marlc ansässig, wo sie die Güter Zantoch und Wormsfelde bei Lands-berg besass. Aus derselben war Friedrich Georg v. Z. im Jahre1742 neumärkscher Landrath. Im Magdeburgischen besass eine Li-nie die Güter Salze, Salzfurt, Thalheim u, s, w. Dieser Linie gehörteIlauholtl v. Z. an, der im Jahre 1800 königl. preuss. Oberforstineisterbei der Kammer zu Warschau war. Auch in der Lausitz und inSchlesien waren sie früher begütert. In Bommern besitzt ein v. Z.das Gut Carstnitz im Kreise Stolpe. Diese Familie führt im rothenSchilde einen silbernen, mit drei Zantherköpfen belegten Balken, undauf dem Helme zwei Zanther, die mit den Schweifen auf einem rotliund weissen Bunde liegen und mit den Köpfen zusammenliegen. M, s.Gauhe, I. S, 2206 u. f. Zedier, 60, S. 1604.

Zaremba, die Herren von.

Die Familie Kalinowa Zaremba gehört zum alten angesehenen Adelin Lithauen, wo sie im vorigen Jahrhunderte in drei Linien blühte.Johann Kalinowa de Zaremba war Erbherr auf Kamelen in Lithauenund mit Katharina v. Mikulitz vermählt. Aus dieser Ehe entsprossen