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4 (1842) P - Z
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Wittig Witzlebcn.

Wittig (cli), die Herren von.

Wittig v. Wittigsheim, eine schlesische Familie, die von JohannWittig stammt, welcher der Solin eines Schuhmachers aus Striegau war,sich durch seine Kenntnisse zum Geheimen Rath Kaiser Maximilian I.emporschwang und von diesem mit dem Prädicat v. Wittigsheim ge-adelt wurde. Mehrere Kdelleute aus dieser Familie haben impreuss. Heere gedient, sie schreiben sich jedoch gegenwärtig v. Wit-tich. Ein Generalmajor und Commandern. - einer Brigade in Danzig,v. W., starb im Jahre I83j.

Wittmannsdorf, die Herren von.

Eine brandenburgische und preussische, im 16. Jahrhunderte aus-gestorbene Familie. Sie besass die Güter Gallinden im Amte preuss.Stark, Melauken im Amte Cremitten, und die Lubainischen Guter beiOsterode.

Wit ziehen, die Herren von.

Die v. Witzleben gehören zu dem ältesten Adel in Thüringen undSachsen. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt bei Arnstadt im Schwarz-burgschen. Mit seinem Erbauer, Fritz v. W., der um das Jahr 1186lebte, beginnt die ordentliche Stammreihe des Geschlechts, das sichim 16. Jahrhunderte in verschiedene Linien theilte, namentlich in diekursächsische, in die molslebische, liebensteinische und elgersburgische. Christian v. W. war von 1.189 bis 1395 Bischof zu Naumburg, nach-dem schon im Jahre 1282 Card v. W. das Kloster Rossleben erbauthatte. Heinrich v. W. ward im Jahre 1549 vom Kurfürsten Moritzzu Sachsen mit Ospardt belehnt; er nahm die augsburger Confessionan und verwandelte das Kloster Rossleben in eine Knabenschule.Georg Friedrich v. W. war fiirstl. röinhildischer Forstmeister. SeineTochter Esther Maria v. W. wurde die Gemahlin des Johann Karl,Pfalzgrafen bei Rhein, Herzogs in Baiern, Grafen zu Veldenz undSponheim. Sie starb am 20. Febr. 1725. Sie und ihre Kinder wur-den durch einen Reichshofrathsbeschluss vom 11. April 1715 für fiir-steninässig und successionsfähig erklärt. Georg Hartmann v. W. war1803 Herr auf Wolmirstaedt, Domcapitular und Stifts-Regierungs-Rathzu Merseburg.

Im preuss. Heere haben verschiedene Mitglieder dieser FamilieRuhm, Ehre und hohen Rang erlangt. Namentlich stand in dem Re-gimente Herzog von Braunschweig Heinrich Günther v. W., Erbherrauf Angelrode und Martinrode bei Arnstadt, zur elgersburger Liniegehörig. Er war zuletzt Inspecteur der Garde-Garnisontruppen undGarde-Invaliden und starb am 17. April 1824. Ein anderer v. W. war1806 Major und Commandern - des Garde-Jägerregiments und starb1818 als Oberst a. D. und Commandeur des Garde-Jägerbataillons.Von den Sühnen des Erstem, der mit Amalie v. Wullfen vermählt war,gelangte der ältere, Jobst v. W., zum Range eines Generallieutenants,Geheimen Staats- und Kriegsministers, General-Adjutanten des Königsund Ritters des rothen Adlerordens 1. Classe, des eisernen Kreuzes1. Classe und vieler anderer Orden. Der jüngere, Constantin v. W.,ist der gegenwärtige Oberst und Commandeur einer Landwehrbrigade,Ritter hoher Orden, namentlich auch des eisernen Kreuzes 1. Classe.