Witte — Wittgenstein.
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denen Sterne belegt ist; auf dem linken ist zwischen einem schwarzenAdlerllnge das Brustbild wieder vorgestellt, liier hält es statt der Koseeine Lanze in der Rechten.
Witte, die Herren von.
Der Rittmeister Witte, Adjutant des Feldmarschalls Grafen v.Kalkreuth, Herr auf Falkenwalde bei Königsberg in der Neumark,wurde im Jahre IS 16 in den Adelstand erhoben. Gegenwärtig ist seinSohn, der Landschaftsrath und Kammergerichts-Assessor v. Witte, Herrauf Falkenwalde.
Witten, die Herren von.
Ein uraltes, adeliges Geschlecht in Westphalen, Pommern, Lief-land und Kurland, aus welchem verschiedene Mitglieder in der preuss.Armee dienten und noch dienen.
Die v. W. führen über einem silbernen und blauen Schach einenlaufenden rothen Fuchs im silbernen Felde, und auf dem Helme dreiStraussfedern, von welchen die mittelste rotli und die beiden andernblau sind. Die Helmdecken sind blau und weiss.
Wittenburg, die Herren von.
Samuel Wilhelm und August Ludwig AVittenburg, Beide Prem.-Lieu-tenants im Regimente v. Gablenz, erhielten am '27. Decbr. 1773 vomKönige Friedrich II. ein Adelsdiplom. — Ein v. AV. war noch in derneuesten Zeit bei Schweidnitz begütert. Ein Bruder desselben ist derMajor iin Ingenieurcorps und Ritter des eisernen Kreuzes v. AV.
Das AVappen dieser Familie zeigt im rothen Schilde eine bethiirmteBurg, die Tliürme sind mit drei Zinnen, die Burg mit zwei Zinnenversehen. Ueber dem gekrönten Helme erhebt sich eine rothe Pyra-mide, und über derselben eine weisse Kugel.
Wittgenstein, die Fürsten und Grafen von.
Die ersten Grafen v. Sayn kommen um das Jahr 1112 vor. Hein-rich II. war der letzte Graf aus diesem Hause; er setzte die Söhneseiner Schwester Adelheid, die an den Grafen Johann v. Sponheimund Starkenburg und in zweiter Ehe mit dem Grafen Eberhardv. Eberstein vermählt war, zu Erben ein. Die Enkel Adelheids,Heinrich und Gottfried, theilten 1264 die Besitzungen. Heinrich er-hielt die Grafschaft Sponheim und Gottfried die Grafschaft Sayn. Ernannte sich von da an nur Graf v. Sayn und wurde der Stammvaterder neuen Grafen v. Sayn. Auch erheirathete er mit Jutta, der Erb-tochter von Homburg, diese Herrschaft in der Mark. Unter seinenSöhnen, Johann und Engelbert, wurden die Besitzungen wieder getheiltund sie wurden die Stifter der beiden Hauptlinien, der Johannes'schenund der Engelbert'schen. Snleniin, des Letztern Sohn, erwarb durchdie Vermählung mit Elisabeth, Tochter des Grafen Friedrich von AVitt-genstein, die Herrschaft Wittgenstein, und wurde dadurch der Stamm-vater des Hauses Sayn-Wittgenstein. AIS die Johannessche Linie imJahre 1606 mit dem Grafen Heinrich IV. im Mannesstamme erlosch,kamen die Besitzungen derselben an den Grafen Wilhelm von Sayn-