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4 (1842) P - Z
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Westrcll Wettberg.

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1486 Bischof zu Lübeck, und Wilhelm v. W. bekleidete diese hoheWürde im Jahre 1509. Am Anfange des vorigen Jahrhunderts warIIiiiis Geortj v. W. königl. polnischer und kursächsischer Kriegsrath,so 'wie auch Resident am preuss. I-Iofe. Clemens August v. W.,Geheimer Rath und k. k. bevollmächtigter Minister zu Trier, Cölnund im westphälischen Kreise, wurde im Jahre 179*2 in den Reichs-grafenstand erhoben. Er starb am 20. Decbr. 1818. Das grätlichellaus besteht gegenwärtig aus der Wittwe, den Kindern und Enkelndes ersten Grafen v. W. Der Wohnsitz des Hauptes der Familie istFürstenberg, im ehemaligen Fiirstenthume Paderborn. Das llaus hateine Virilstimme auf den Provinziallandtagen der Provinz Westphalen. Das erwähnte Haupt der Familie ist gegenwärtig Clemens AugustWilhelm, Reichsgraf v. W., geb. am 17. April 1805, vermählt mit Ku-nigunde, Grälin v. Eichholt. Otto Cranz Baltan, Graf v. W., Bru-der des Vorigen, geb. am 70. Sept. 1807, ist königl. preuss. Legationsse-cretair zu Cassel. Joseph Clemens , Graf v. W., Oheim der GrafenClemens und Otto, ist königl. preuss. Oberstlieut. a. D., Herr auf Culm inBöhmen. Er ist mit der Wittwe seines verstorbenen Bruders, der Grä-In Elisabeth zu Thun-Hohenstein, aus dem Hause Tetschen, vermählt.

Westrell, Herr von.

Se. Majestät der jetzt regierende König Friedrich Wilhelm III. er-heb am 17. Januar 1816 den Schlosshauptmann und KammerdirectorWestrell zu Stralsund in den Adelstand. Diese Familie besitzt dasRittergut Elmenhorst im Kreise Grimme.

Wettberg, die Freiherren von.

Unter den mächtigen Vasallen des Hauses Braunschweig, die imJahre 914 den Kaiser Konrad I. zwangen, die angeerbten Rechte ihresHerzogs Heinrich anzuerkennen, werden auch die W r ettberge genannt.Eine halbe Stunde von Hannover, in der lnspection Ronneburg, liegtdie gleichnamige Stammherrschaft derselben, die vom Kaiser Heinrich VI.im J. 1197 mit dem Freiherrntitel belegt worden sein soll, und derenalte Ritter in Folge oft sich wiederholender Fehden mit den nahen Städ-tern im Jahre 1417 ihre Jahrhunderte hindurch besessene Herrschaftdem Herzoge Bernhard v. Braunschweig-Lüneburg überliessen, sichnach dem Mindenschen begaben und hier mit Burchard Wilhelm v. W.die deutsche Linie beschlossen. Länger und in grösserem Glänzeblühten dagegen die v. W. in den Ländern des lieiländischen Ordens.Georg v. W., der erste seines Namens im Norden, im Jahre 1439 Stifts-voigt zu Oesel, ward der Ahnherr einer Nachkommenschaft, die sichbis ins 17. Jahrhundert auf ihrem dortigen Familiensitze Kaugern er-hielt, dann aber sich nach Kurland begab. Peter von Wettberg,1477 Bischof zu Oesel, bekleidete eine Würde, die man zu denZeiten der Hochstifte nur dem hohen Adel zugestand, und die imJahre 1704 der eines deutschen Fürsten gleich gestellt wurde.Bruno v. W., ging 1457 als Gesandter des Ordensmeisters Johann v.Mengden an den Hof des Königs Christian von Dänemark, tum dessenHülle gegen die ungehorsamen Städte in Preussen zu erbitten. Einspäterer Bruno v. W. gehörte zu den esthländischen Landräthen , die1546 aus den einzelnen dänischen, preussischen und lieiländischen Pri-vilegien ein Buch zusammentragen liessen, welches fortan als Richt-schnur in allen Rechtssachen diente. Denselben gebrauchte auch 1558