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4 (1842) P - Z
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Watzdorf! Wccus.

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Watzdorf!, die Herren von.

Von diesem alten adeligen, ursprünglich thiiringschen Geschlechteführt Hellbachs Adelslex. die Werke, in welchen Nachrichten zu iinden,an; es sei nur hier bemerkt, dass das bei Blankenburg in der Ober-herrschaft des Fiirstenthums Schwarzburg-Rudolstadt liegende Dorf, unddas daselbst gelegene, von der schwarzb.-rudolst. Regierung zerschla-gene Rittergut Watzdorf? dieser alten Familie Stammsitz war, unddass mit dem ersten gewissen Grafen v. Schwarzburg zugleich ein Ed-ler v. Watzdorif erwähnt wird. Graf Sizzo v. Schwarzburg belieh 1137den Conrad v. Watzdorf!', Castellan des Schlosses Blankenburg, mit ei-ner zwischen Blankenburg und Watzdorif gelegenen Weide; Beidewerden als die Stammväter dieses gräflichen und adeligen Hauses be-trachtet.

Weberstädt, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Thüringen, dessen gleichnamiger Stamm-ort bei Eangensalza, im Regierungsbezirke Erfurt, liegt. Sein SchlossWiesenfeld kam schon 1380 an die v. Hanstein. JV1. s. Wolfs polit.Geschichte des Eichsfeldes.

WccIi m ar, die Freiherren von.

Ein altes adeliges, und später freiherrliches Geschlecht in Sach-sen und Flanken. Das gleichnamige Stammhaus desselben liegt beiGotha. Schon 1019 waren die Ritter Wechmar turnierfähig; die or-dentliche Stammreihe beginnt mit Wilhelm v. W. In die diesseitigenStaaten kam zuerst Ludwig Anton v. Wechmar, geb. zu Salzungen am20. Juli 1712, er stieg bis zum Range eines Obersten und Chefs ei-nes Husarenregiments, auch war er Ritter des Verdienstordens. Ererkaufte in Scldesien die Güter Zedlitz, Schweinern u. s. w., undwurde dadurch der Gründer der schlesischen Linie seines Hauses.Sein Tod erfolgte im Jahre 1787. Die Familiengüter bei Steinau sindnoch gegenwärtig in den Händen der Familie. Der Freiherr v. Wech-mar auf Zedlitz ist mit einer Gräfin v. Pfeil- Kl.-Elguth vermählt.

Die v. W. führen ein in roth und Silber viermal quergespitztesSchild und auf dem Helme zwei gekrümmte Widderhorner.

Wecus (spr. Wckes), die Herren von.

Das Stammhaus dieser Familie ist das Rittergut zur Miilden imbergischen Amte Blankenberg. Sie verschwägerte sich im vorigenJahrhunderte mit denen v. Diefenbach zu Weyer, Cramer v. Claus-l'ruch und v. Mering. Joseph v. Wecus zur Mühlen blieb als Haupt-mann im grossherzogl. bergischen Grenadierregiinente im Feldzuge ge-gen Russland 1812. Von einem Bruder desselben leben noch Nach-kommen.

Das Wappen der Familie giebt Siebmacher, V. S. 101. Es zeigtein getheiltes Schild; im obern silbernen Theile ist eine BiegendeWeihe (plattdeutsch Weeke), welche einen Fisch raubt, angebracht.