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Wackerhagen Wagenfcld.

maligen Herzogthume Sachsen-Lauenburg, eine Stunde von Ratzeburggelegen. Mit vielen erlauchten Geschlechtern ist diese Familie seitlangen Zeiten verwandt.- Zuerst erscheint im Jahre 1261 Man/uurdConrads v. Wackerbart Sohn als Domherr zu Ratzeburg. Die Gra-fenwiirde brachte der berühmte königl. polnische und kursächsischeStaatsminister und Generalfeldmarschall August Christoph, Freiherr v. W.von Neuem 1708 an sein Haus, nachdem sie schon seit dreihundert Jah-ren von seinen Vorfahren geführt worden war, ohne dass sie jedochstets davon Gebrauch machten. - Graf Auyust .Joseph Ludwig v. W.,aus dem Hanse Kuschendorf bei Cottbus, nahm im Jahre 1810 dengräflichen Titel wieder an. Derselbe lebt gegenwärtig auf seinemLandsitze Wackerbartsruhe bei Dresden, und ist als Geschichtsschrei-ber, Kunstkenner und Gelehrter, aber auch nicht minder durch seineSchicksale, durch sein Glück und Unglück bekannt geworden. Sehrgrosse Forderungen, die dieser merkwürdige Mann an das Ilerzog-Üium Sachsen-Lauenburg und an Hannover rechtskräftig geltend zumachen versuchte, sind ihm bis jetzt noch nicht gelungen zu erhal-ten. In der preuss. Lausitz starb zu Bliesen bei Cottbus am 17.Novbr. 1836 die Freiin Maria Helena v. Wackerbarth, geborne vonBörnsdorf. Sie hatte zwei Neffen an Kindesstatt adoptirt, Adolph,Freiherrn v. W., sonst Börnsdorf genannt, und Karl, Freiherrn v. W.,sonst Belling genannt, Major auf Preuss. - Kretschen.

Das ursprüngliche Wappen der v. W. zeigt im silbernen Schilde'einen auf grünem Rasen laufenden Löwen der einen Adler in denPranken hält, und über demselben eine Schlange zwischen Sonne undMond. Der Helm ist mit einem Pfauenschweife geziert.

M. s. Zedier, 52. S. 365 86. Gauhe, I. S. 2009 2014. Flüch-tige Schilderung des Grafen v. Wackerbarth. 1820.

Wackerliagcn, Herr von.

König Friedrich II. erhob am 13. Octbr. 1763 den Geh. Kriegs-rath und Landrentmeister Georg August Christian Wackerhagen zuHalberstadt in den Adelstand.

Das ihm beigelegte Wappen ist quadrirt. Im Isten blauen Feldestehen zwei goldene ridleriliigel; im 2ten rothen Felde zwei Baum-stämme, im 3ten rothen zwei griine Aeste, und im 4ten silbernenFelde eine Hecke auf grünem Rasen. Auf dem Helme sind zwei Goldund blau geviertete Bülfelhörner.

Wächter, Herr von.

König Friedrich II. erhob am 3. Octbr. 1766 den Lieutenant doli.Anton Wächter im Ciirassierregimente v. Dalwig in den Adelstand.

Das ihm beigelegte Wappen ist gespalten. In der silbernen Hälftezeigt sich ein blau gekleideter alter Ritter mit einer eisernen Helle-barde, in der blauen Hälfte aber ein Vogel, der einen Stein in derKralle hält. Auf dem gekrönten Helme steht der Kopf und Hals ei-nes schwarzen Adlers.

W a g e n f e 1 d, die Herren von.

Eine adelige Familie in Danzig und ursprünglich aus Schwedenstammend, aus welcher Philipp Emst v. W. preuss. Generalmajor unilChef eines Kürassierregiments in Warschau wurde. Er starb loH

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