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4 (1842) P - Z
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Sutcr Sydow.

verstorben ist. Sein Sohn war Offizier in einem prenss. Uhlanenregi-mente. M. s. Zedier, Bd. 41. S. 179. Ganlie, 1. S. 1839. Kröbel,Genealog. Handbuch S. 473 und 424. Geneal. Taschenbuch der fiirstl!Häuser, Jahrgang 1830. S. 42.

Suter, die Herren von.

Die Brüder Karl Wilhelm, Arend Ludwig, Friedrich Wilhelm undFrnst Eugen v. Suter erliielten am 30. März 1700 eine Renovationihres Adels. Sie waren die Stiefsöhne eines Oberstlieutenants v. Jur-gas. Ernst Eugen v. S. starb als Generallieutenant und ehemaligerChef eines Husarenregiments 1805.

SyÜow, die Herren von.

Die v. Sydow gehören ursprünglich den Marken und Pommern an,es haben sicli aber Zweige davon in Schlesien, Preussen und in an-dern Provinzen niedergelassen und ansässig gemacht. Der älteste vor-bildliche Lelmbrief ist vom Jahre 1536. In demselben belehnte derMarkgraf Johann von Cüstrin sämmtliche Brüder, Vettern und Erbge-sessene, nämlich Bussow v. S. zu Gossow, Peter und Christoph v. S.zu Schünfeld, Peter Simon und Kaspar v. S. zu Döbberphuhi, Hansund Ahsalon v. S. zu Gerlsdorf und Tliaren, Henning und Hans v. S.zu Stolzenfelde, und Martin v. S. zu Ilechtorf, gemeinschaftlich mitihren Gütern. Der Enkel des genannten Hans v. S. auf Stolzenfeldestand in schwedischen Diensten und erlangte im Jahre 1649 den Ab-schied. Er vermählte sich mit der Tochter des Herbert v. Baer, Land-drosten des Stifts Osnabrück und Erbgesessenen zu Barrow, Rothenund Blankenburg in Westphalen. Sein Sohn, Otto Friedrich v. S., warin brandenburgischen Diensten und mit Magdalena v. S., aus demHause Adamsdorf, vermählt. Er ging als Freiwilliger nach Brabantund kehrte von dort nicht zurück. Der älteste seiner drei Sühne standbei dem erbprinzlichen Regiinente und starb bei Aire in Artois bles-sirt an seinen Wunden. Der jüngste, Arndt Wilhelm v. S., starb alsRittmeister im Lottumschen Kiirassierregimente; der zweite, ErnstLudwig v. S., geb. 1683, ging 1096 in hessische Dienste und vermähltesich 1717 mit Johanna Franziska v. Schmerheim, Tochter des Gene-ralmajors und Commandanten auf dem Sparenberge bei Bielefeld. InHerford in Westphalen garnisonirend, lösete er sein vom Vater 1685verpfändetes Gut Stolzenfelde im Jahre 1716, durch unmittelbare Ver-mittelung König Friedrichs I., wieder ein, verkaufte dagegen einen An-theil von Gerlsdorf an den General Egidius Ehrenreich v. S. (in. s. un-ten), der ihn wiederum an den König veräusserte. Der einzigeSohn des Ernst Ludwig, Friedrich Ludwig v. S., Herr auf Stolzen-felde, Dobberpfuhl und Schmarse, starb im Jahre 1793 als ein allge-mein hochgeachteter, eintlussreicher Biedermann und hinterliess dreiSöhne. Der älteste derselben, Wilhelm Ludwig v. S., geb. 1748, warvon 1769 Landrath des friedeberger, später des königsberger Kreisesund nachheriger Besitzer der väterlichen Güter Stolzenfelde und Dob-berpfuhl, so wie der Güter Vietnitz und Blesin in der Neumark, undder Thammer Güter in Schlesien. Er war mit Friederike Edlen v.Waldmann, Freiin v. Grunfehl und Guttenstädten vermählt und starbim Jahre 1826. Seine in dieser Ehe erzeugten Kinder sind: die Ge-mahlin des wirklichen Geheimen Raths, Freiherrn v. Oelsen auf Viet-nitz, die Wittwe des 1834 verstorbenen Generallieut., Freih, v. Valen-