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4 (1842) P - Z
Entstehung
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Suiltliauscn Sulkowski.

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Jalire 1661 ausgestorbenen Geschleclite der v. Danewitz. Sie besassenii'i Schlesien Steinersdorf bei Namslau, Deutschen Mittelsdorf, Simmenati,Bntschky im Oelsischen, Reinersdorf im Briegschen, n. s. w. Syl-vius Ferdinand v. S. gelangte zur Würde eines königl. preuss. Gene-ralmajors, Chefs eines Infanterieregiments und Ritters des Ordens pourle inerite' den er sich in der Schlacht bei Leuthen erworben hatte. Erstarb im Jahre 1787 unverehelicht zu Minden.

Die v. S. führen im silbernen Schilde einen rothen Arm, der einenschwarzen Schweinskopf in der Hand hält, und auf dem Ilelme einensilbernen Schwan. Die Helmdecken silbern und schwarz.

Suiltliauscn, die Herren von.

Der König Friedrich II. erhob am 28. Januar 1778 den LieutenantSudthausen in den Adelstand. Von seinen Söhnen starb einer, der18C6 im Regiments v. Renouard stand, 1811 als pensionirter Stabs-capitain. Ein anderer starb 1806 im Regimente v. Zweiffei.

Sulkowski, die Fürsten, Grafen und Herren von.

Ein vornehmes polnisches und scldesisches Geschlecht, das ausdem Geschleclite der v. Schaube stammen soll, und mit denen v. Lest-witz gleichen Ursprung hat. Alexander Joseph v. Sulkowski, kursächs.Cabinetsminister, General u. s. w., ward 1733 vom Kaiser Karl VI. inden Reichsgrafenstand erhoben und erhielt 1737 das Indigenat in allenkaiserlichen Erblanden. Er erkaufte die Güter des Königs StanislausLeszczinsky, worunter auch die Grafschaft Lissa und Reissen in derjetzigen preuss. Provinz Posen. Nachher erkaufte er auch das Fiirsten-thuin, später Herzogthum, Bielitz im österreichischen Schlesien. Kai-ser Franz I. erhob ihn im Jahre 1752 zum Reichsfürsten, welche Erhe-bung zwei Jahre später auf seine ganze Descendenz ausgedehnt unddas Prädicat Durchlaucht damit verbunden ward. Mit seinen beidenSöhnen entstanden zwei Linien. Der älteste, Franz de Paula, erhieltdas Herzogthum Bielitz und starb am 22. April 1812, der jüngere,Anton, aber das Ordinat Reissen. Der Letztere erbte nämlich Reissenvon einem älteren Bruder, August Casimir, der am 7. Januar 1786 ver-storben war, der Erstere aber Bielitz von dem darauffolgenden BruderAlexander Anton. Der Sohn des Stifters der Linie zu Reissen warFürst Anton Paul, Ordinat zu Reissen, Graf zu Lissa und Mitglied deskönigl. preuss. Staatsraths. Durch ein königl. Diplom vom 4. Novbr.1818 erhielt er das Prädicat Durchlaucht zugesischert. Er starb am16. April 1836. Seine Gemahlin war Eva, geb. Gräfin v. Kicka, dieihm schon am 24. Mai 1824 im Tode vorangegangen war. Aus dieserEhe leben ein Sohn, der gegenwärtige Fürst August Anton, geb. den13. Decbr. 1820, und vier Prinzessinnen. Die zweite Linie, die zuBielitz, gehört den österreichischen Staaten ausschliesslich an.

Das fürstliche Wappen ist quadrirt. Im Isten und 4ten schwarzenFelde ist ein silberner doppelter Adler, im 2ten und .Hten in rotli undSilber getheilten Felde aber ein Löwe. Das Herzschild ist quer ge-theilt. In der obern goldenen Hälfte steht ein halber schwarzer Adlerder auf der Brust das mit einem Fürstenhute bedeckte Familienwappenträgt, in der untern rothen Hälfte sind drei silberne Kreuze.

Ein Zweig der adeligen Familie v. S. lebt in Schlesien. Er be-steht aus den Nachkommen des ehemaligen herzoglich -ölsischen Kam-merpräsidenten v. S., der vor einigen Jahren a. D. zu Schweidnitz