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Strachtitz.

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den Briider von dem alten vorerwähnten Gescldeclite bezieht, dahersie auch neben dem preuss. Adier die silbernen Zweige der Wasserblu-men als Wappenbild erhielten.

3) Philipp, Baron v. Stosch, ein Sohn des Dr. der Medizin undKreisphysikus Stosch zu Ciistrin, starb im Jahre 1767. Er ist alsKunstkenner und Kunstsammler hochberühmt geworden. Seine Samm-lungen sind, was die Pasten und geschnittenen Steine betrifft, vonKonig Friedrich II. an sich gekauft worden, und sie bilden noch ge-genwärtig einen nicht unwichtigen Bestandtheil des könjgl. Museumszu Berlin. Der Erbe und Neffe des berühmten Freiherrn war PhilippMuzel Stosch, von dem ein Nachkomme vor einigen Jahren als Land-rath zu Landshut starb.

4) Auijust Wilhelm, Dr. der Medizin, gegenwärtig Geheimer Me-d izinalrath und Leibarzt der Kronprinzessin, Karl Friedrich und Gu-stav Heinrich, Gebrüder Stosch, damals Beide Lieutenants, erliieltenam 30. Mai 1873 ein Erneuerungsdiplom ihres Adels.

6) König Friedrich Wilhelm III. erhob am IS. April 1811 den da-maligen Lieutenant bei der Cayalterie, Wilhelm Stosch, in den Adelstand.

Ii) Endlich wurde am 1. Septbr. 1816 der damalige HauptmannFerdinand Stosch geadelt.

Stracliwitz, die Grafen, Freiherren und Herren von.

Sie gehören zum ältesten und vornehmsten Adel in Schlesien, undtheilten sicli in verschiedene Linien und Häuser, von denen im Jahre1677 nur noch die beiden von Gebersdorf und Susky oder Gr. Zaucheblühten. In demselben Jahre vereinigten sie sicli beide über ihr Wap-penbild. Nikolaus v. Stracliwitz war im Jahre 1331 Domherr zuBreslau, und Ulrich v. S. im Jahre 1470 Bischof von Breslau undNeisse. Im Jahre 1494 war Christoph v. S. oberster Hauptmann inOberschlesien. Die ununterbrochene Stanunreihe beginnt mit Hansv. S., der im Jahre 1506 sich mit einer v. Falkenhayn auf Massel ver-mählte. Christoph v. S. und Gr. Zauche war kaiserl. Rath, Prälatund Domherr zu Breslau und Grossglogau, Administrator des Bisthumsund Mitstatthalter zu Neisse, und Maximilian v. S. auf Arnsdorf kai-serl. Rath und Hauptmann des Bisthums Breslau. Beide wurden, sowie die ehelichen Leibeserben des Letztern, am 27. April 1630 in denFreiherrnstand erhoben. Mauritz, Freiherr v. S,, gelangte zu derhohen geistlichen Würde eines Bischofs zu 'Liberias und Weihbischofs,auch Administrators des Bisthums Breslau. Er ist der Stifter des Fa-milienmajorats Weigelsdorf. Von seinen beiden Brüdern war JohannFriedrich, Freiherr v. S. auf Kostau, breslau-briegscher Landschafts-director und der erste Besitzer des Majorats, Karl Joseph, Freiherrv. S., aber Herr auf Kaminietz. Letzterer wurde mit seiner Nach-kommenschaft bei der Huldigung am 6. Juli 1798 von König FriedrichWilhelm III. in den preuss. Grafenstand erhoben, und diese Erhebungwurde vom Kaiser Franz 11. am 24. März 1799 bestätiget. Dieser er-ste Graf v. S. war mit Maria v. BujakoWski vermählt, und hinterliessdrei Söhne, Der älteste derselben, Johann, Graf v. S., starb kinder-los , der zweite, Ernst Joachim, Graf v. S., hatte die Standesherr-schaft Loslau im Jahre 1796 erworben und ward durch den Tod seinesälteren Bruders das Haupt des gräflichen Hauses, und zugleich ersterAgnat des Majorats. Er war zuerst mit Frauzisca, Gräfin v. Nayhaussund Caramon, und nach deren Tode mit Elisabeth v. Schiinonsky ver-mählt, welche noch am Leben ist. Aus beiden Ehen sind Kinder vor-handen , die hier folgen: