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Selchow — Sellentin.

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Armee haben mehrere Söhne ans demselben gestanden. M. s. Zedier,37.15(1. S. 761. Ganhe, 1. ßd. S. 1700. v. Uechtritz, III. Tb. derdiploin. Nachrichten S. 221 — 29 und 230 — 35. R. v. Lang, S. 210.

Selchow, tlic Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht in der Neumark, Pommern, Schlesien,Preussen, Sachsen, llalberstadt und Braunschweig. In der Ncumärkblühte es in den Häusern Lieben, Gr. Gauder, Clanswalde, Görbitschu. s. w. Wolf Asmund v. S. starb am 27. April 1740 zu Berlin. Ausdem Hause Lieben gelangte Fi'olf Balthasar v. Selchow, geb. 1634,zur Würde eines Generallieutenants und Chef eines Infanterieregiments,er starb als ein in vielen Schlachten und Treffen erprobter Führer derInfanterie im Jahre 1744. Im Jahre 1789 starb Friedrich Wilhelm v. S.,Landrath der Grafschaft Hohenstein. — Aus dem Hause Lieben warJohann Bernhard v. S. Landesdirector zu Sternberg. Sein Sohn, An-dreas v. S , starb 1734 als Oberst a. D. zu Zielenzig. Im !4. Infan-terieregimente blieb 1815 ein Major v. Selchow, der 1806 im Regi-mente v. Puttkammer zu Brandenburg gestanden hatte. — Zu Vehraan der Unstrut, im Regierungsbezirke Erfurt, lebt ein v. Selchow, derfrüher im Regimente Tschammer stand. — In Schlesien besitzt derKammerherr v. Selchow Rudnick bei Ratibor. In Pommern ist ein v.Selchow gegenwärtig Landrath des Kreises Lauenburg-Biilow. — Diev. S. führen im Wappen einen mit drei Rosen, roth, blau, Silber,belegten Balken.

Seil, die Freiherren und Herren von.

Ein Mecklenburg und Preussen ungehöriges Geschlecht, aus demmehrere Zweige in der preuss. Armee gestanden haben. Namentlichstand ein v. Seil im Regimente von Grawert. Derselbe war 1850 Com-mandern' des 22. Infanterieregiments, und gegenwärtig lebt er als Ge-neralmajor a. D. in Neisse. Er ist mit einem Fräulein v. Frobel ausder Grafschaft Glaz vermählt. Ein Bruder von ihm blieb 1815 alsCapitain des 23. Infanterieregiments. Ein anderer v. Seil blieb 1813als Capitain des 19. Infanterieregiments. — In Preussen besassen diev. S. die Güter Grunfeld, Steigen, Sophienfeld u. s. w. bei liylau. —Sie führen im blauen Schilde einen geharnischten Mann, und auf demHelme zwischen zwei schwarzen Adlerlliigeln eine brennende Granate.

Sellentin, die Herren von.

König Friedrich II. erhob die drei Brüder: Friedrich Wilhelm Au-gust, Geheimen Rath, Geh. Secretair des Staatsraths, Domherrn zu Wal-beck u. s. w., Christian Karl Friedrich und Friedrieh Gottfried Ludwig,beide Offiziere im Alvenslebenschen Dragonerregimente, und zwar, wiedas Diplom vom 18. Juli 1763 besagt: „als Lohn der Wachsam-keit, S ta n d Ii a f t i g k e i t u n d T reue ", in den Adelstand. Der jün-gere der Brüder brachte sechszehn Wunden aus dem siebenjährigen Kriegemit, und starb als Oberst a. 1). und ehemaliger Commandeur des Dra-gonerregiments v. Irwing im J. 1S08. Schon dem Vater, Karl August S.,Gell. Secretair, war 1732 der Adel zugedacht. Ein Enkel desselbenist der Kegierungsrath V.Sellentin in Potsdam. — Die v. S. führen imsilbernen Schilde zwei schwarze Querbalken und auf dem Helme drei

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