Schubärt — Schüler.
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Rippkeim, Colin, Rehme u. s. w., war früher im Militärdienste, 1787wurde er beim Oberkriegscollegimn angestellt, 1791 als Oberpräsidentder Kriegs - und Romainenkammer von Ostprenssen nach Königsbergversetzt, und am 17. Novbr. zum wirklichen Geheimen Staats-, Kriegs-und dirigirenden Minister beim General-Directorium erhoben. Im Jahre1798 erhielt er den rothen Adlerorden. Kr war mit einer v. Ostau,und nach deren Tode mit einer v. Grelath vermählt. Ein Sohn ausdieser Ehe, Eduard Freiherr v. Schrotter, iiel im Befreiungskampfeim Novbr. 1813 bei Offenbach. Der Rittmeister Freiherr v. Schröttererwarb sich bei Leipzig das eiserne Kreuz. — Ernst, Freiherr v. S.,Herr auf Plowenz u. s. w., ist gegenwärtig Präsident, General-Land-schaftsrath, Ritter hoher Orden u. s. w. Ein anderer Freiherr v. S.ist Oberlandesgerichtsrath in Marienwerder.
2) Die Herren v. Schrötter im Königreiche Sachsen. Aus dieserFamilie wurde Karl Ludwig Rudolph v. S. auf Zschorna bei Würzenim Jahre 1823 prenssischer Kammerherr.
Schubärt, die Herren von.
Eine adelige Familie im baierschen Ober-Mainkreise. Ihr gehörteErnst Eberhard v. Schubärt, künigl. Generalmajor, ehemaliger Com-mandern 1 des Kürassierregiments Herzog von Sachsen-Weimar, an. Erstarb am 13. Septbr. 1829 zu Schönkirch im Ober-Mainkreise. EineTochter von ihm war mit dem Freiherrn v. Fouque vermählt, und istgegenwärtig die Gemahlin des Herrn Dr. Karl v. Madai zu Halle (s.diesen Artik.).
Schubert, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens war in Schlesien sehr begü-tert, namentlich gehörte ihr Deutsch-Jäkel, Mickeritz, Poln. Tscham-mendorf im Strehlenschen, Rennersdorf im Neisseschen , Krzizanowitzim Oelsischen, u. s. w. — Im Jahre 1708 war Christoph Leopold v.Schubert und Bruch fiirstl. neissescher Regierungsrath. •— Ein Enkeldesselben war der erst im Jahre 1835 verstorbene Domherr und Weih-bischof zu Breslau, Bischof von Konath in Syrien u. s. w., Ferdinandv. Schubert. — Ein Bruder desselben starb einige Jahre früher alsenglischer Major a. D. Er hatte früher im preuss. Ingenienrcorpsgestanden.
Schiilcr von Senden, die Freiherren.
Diese Familie ist aus Westphalen in das Herzogthnm Lüneburggekommen, und zwar in gerade absteigender Linie von einem Franzv. S. abstammend. Sie besass daselbst ansehnliche Lehnsgüter, wel-che sie aber in den Kriegsunruhen des 17. Jahrhunderts grösstentheilsverlor, sodass ihr nur ein kleiner Theil der liineburgscken Grund-stücke blieb , den sie noch jetzt besitzt. Ein Nachkomme des oben-erwähnten Franz v. S., und zwar Johann v. Senden, wurde von ei-nem Schüler, welcher kinderlos starb, unter der Bedingung adop-tirt, dass er diesen Namen dem v. Senden vorsetze; von hier anschreibt sich die Familie Schüler v. Senden. Die Urenkel dieses Jo-hann Schüler von Senden waren die in Schlesien ansässigen bei-den Brüder:
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