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Schon — Schott.

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Schon, die Herren von.

König Friedrich II. erhob am 7. März 1768 den Major Schon inden Adelstand. Ein Sohn desselben, Johann Karl v. S., der 1806 imKegimente v. Kiits stand und zu Tempelbnrg in Pommern 1765 gehö-ren war, starb im Jahre 1818 am 9. Juli als Generalmajor, Cominan-dant von Graudenz, Ritter des Ordens pour le merite mit Eichenlaub,des eisernen Kreuzes 1. Classe u. s. w. Im Regimente v. Zenge standein Capitain v. S., der 1814 als Oberstlieutenant im 7. Infanterieregi-mente blieb. — Wilhelm v. S. ist gegenwärtig Major und Comman-dern- des 2. und 3. Bataillons im 20. Landwehrregiinente zu Berlin.— Ein Fräulein v. S. ist jetzt Conventualin des Fräuleinstifts zumheiligen Grabe in der Ostpriegnitz.

Schorlemmer, die Freiherren und Herron von.

Ein altes, Westphalen und Braunschweig angehöriges Geschlecht,von dem sich ein Ast auch im Hessischen, und von da ins Preussischeverbreitet hatte. In Westphalen sind Hellingshausen und Heringshau-sen alte Stammhäuser dieser Familie. — Der letztern Linie gehörteLudwig Wilhelm v. Schorlemmer an, der zum Range eines preuss. Ge-nerallieutenants, Chefs eines Dragonerregiments, Amtshauptmanns zuWolmirstedt und Wanzleben, Ritter des Ordens pour Ie merite gelangteund am 14. Mai 1776 zu Berlin starb. Er hinterliess zwei Söhne.Ein Freiherr v. Schorlemmer war 1805 Domcapitular zu Münster undPaderborn. Gegenwärtig ist ein Fräulein v. Schorlemmer Conventua-lin des Stiftes Gesecke und Keppel. — In Preussen sind die GüterHermeniken und Perkuppen frühere Besitzungen dieses Hauses, ausdem auch Hermann Werner Joseph v. S. kurkölnischer und Stift mün-sterscher Generallieutenant, Commandant zu Yechte und Droste zuSchladen, stammte.

Die v. S. führen im rothen Schilde einen silbernen, von der obornRechten zur untern Linken schräggelegten, auf jeder Seite viermal ge-zäunten Pfahl, und auf dem Helme eine Wulst, besteckt mit drei gol-denen Mundstücken, jede derselben ist mit fünf schwarzen Hahnfedernbesetzt. Die Decken weiss und roth.

Scliorsee, die Herren von.

Eine adelige Familie in Preussen, welche die Güter Lawdt undTankitten bei Brandenburg besass. Ein v. Scliorsee stand 1806 alsMajor im Regimente v. Treuenfels und wurde 1813 pensionirt.

Schott von Sc Ii Ottenstein, die Herren von.

Das adelige Geschlecht der v. Schott erwarb im 14. Jahrhundertedas Gut Schottenstein in Franken, und schrieb sich davon Schott vonSchottenstein. Es verlor den Besitz desselben, dagegen erwarb esmehrere Guter im Coburgschen, in Thüringen und im Vomtlande.Aus demselben war der königl. preuss. Generalmajor Schott v Schot-tenstein, der am 9. Novbr. 1786 starb. - Dieses ritterliche Geschlechtfuhrt ein roth und Silber geviertetes Schild und eben solche Büf-lelhorner.

v. Zedlitz Adels-Lex. IV. 13